Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
114
Einzelbild herunterladen
 

I!4

Die Soldaten beeilten sich, und waren bald zum Abmarschebereit. Wir wurden mit Dougal als Gefangene hinausgeführt.Indem wir die Hütte verließen, Hörteich, wie der Hochländer denCapitain an die fünf Guineen erinnerte.

Da hast Du sie," sagte der Ossicier, und gab ihm das Geldin die Hand;aber laß Dir's gesagt sein, daß ich Dir eine Kugeldurch den Kopf jage, wenn Du's versuchst, uns irre zu leiten."

Die Creatur ist schlechter, als ich geglaubt habe," sagte Jar-vieein weltlich gesinntes, treuloses Geschöpf! O, wie dieMenschen sich dem schmutzigen Gewinn hingeben! Mein Val er, derVorsteher, pflegte zu sagen: Das geprägte Silber hat mehr See-len erschlagen, als das nackte Schwert je Leiber erschlug."

Die Wirthin näherte sich jetzt, und verlangte die Bezahlungder Zeche, mit Einschluß alles Dessen, was Galbraith und die Hoch-länder verzehrt hatten. Der englische Ofsicier machte Einwendun-gen, allein Mrs. Mac-Alpine erklärte, wenn sic nicht dem Namendes edlen Herrn vertraut hätte, auf den sich die Gesellschaft berufen,so würde sie nie einen Tropfen Branntwein hergegcben haben; dennsie möchte den Mr. Galbraith Wiedersehen oder nicht, so würde siedoch ihrGeld schwerlich Wiedersehen und sie sei einearmeWittwe,die nichts habe, als ihre Kundschaft.

Hauptmann Thornton machte ihren Vorstellungen dadurch einEnde, daß er die Zeche bezahlte, die sich nur auf einige Schillingebelief, obwohl sie nach schottischer Rechnung furchtbar genug klang.Der freigebige Ofsicier würde auch den Stadtvoigt und mich in dieseallgemeine Schuldentilgung mit eingeschloffcn haben, wenn nichtJarvie, trotz des Winkes der Wirthin, so viel von den Engländernzu ziehen, als wir könnten, da sie uns genug plagten, die Rech-nung für uns verlangt und bezahlt hätte. Der Hauptmann ent-schuldigte bei dieser Gelegenheit unsere Gefangenschaft mit einigenWorten.Wenn wir treue und friedliche Unterthanen wären,"