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und da ich das fand, ergriff ich das erste Beste, womit ich michverteidigen konnte. Meine Fechtzeit ist vorüber, aber dennochlaß ich mich nicht gern schimpfen. — Doch wo ist der wackere Bur-sche, der so tapfer meinen Streit übernahm?"
Der Held, nach welchem er sich nmsah, war indeß nicht mehrzu sehen. Er hatte sich gleich nach dem Ende des Gefechtes entfernt,doch hatte ich an den wilden Zügen, und den struppigen rothenHaaren, unfern Bekannten, Dougal, den Gcfängnißschließer,wiedererkannt. Ich theilte diese Bemerkung dem Stadtvoigt leisemit, der in demselben Tone antwortete: „Gut, gut; ich sehe, derbewußte Mann hatte Recht. Dieser Dougal hat einen Schimmervon gesundem Menschenverstand. Ich muß darauf denken, wie ichihm etwas Gutes erzeigen kann."
Mit diesen Worten setzte er sich nieder, holte einige Male tiefAthcm, und sagte zu der herbeigcrusenen Wirthin: „Da ich finde,daß mein Leib kein Loch bekommen hat, was i» Eurem Hausewohl zu fürchten war, halt' ich für's Beste, etwas hineinzufüllen."
Die Wirthin, welche sich, sobald der Sturm vorüber war,dienstfertig zeigte, unternahm es sogleich, uns ein Abendessen zubereiten. Wirklich harte mich während des Kampfes nichts mehrüberrascht, als die außerordentliche Kaltblütigkeit, mit der sie undihre Hausgenossen den krigerischen Lärm zu betrachten schienen.Die Wirthin rief nur einigen ihrer Diener zu: „Schließt dieThür! Schließt die Thür! Mögen sie todtschlagrn, oder todt-geschlagen werden, Niemand kommt hinaus, bis die Zeche be-zahlt ist." Und die Schlummeret in jenen Lagern an den Wän-den, die der Familie statt der Betten dienten, richteten sich blosempor, um nach dem Streit zu blicken, stießen nach Alter und Ge-schlecht einige Ausrufungen aus, und waren, glaub' ich, wiederin tiefen Schlaf gesunken, noch ehe unsere Schwerter wieder in derScheide staken.