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2 (1851) Robin der Rothe
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sen mich mit Aufmerksamkeit erwägen, was Jarvie in seiner sprüch-wörtlichen Weise sagte: Der Forlh ist der Zaum für den wildenHochländer.

Ein kurzer Ritt jenseits der Brücke brachte uns vor die Thüredes Wirthshauses, in welchem wir die Nacht zubringen wollten.Es war eine elende Hütte, beinahe schlimmer als die, in der wirzu Mittag aßen; allein die kleinen Fenster waren erleuchtet, Stim-men tönten von innen, und Alles deutete auf eine Aussicht zu Ob-dach und Erfrischung. Andrew bemerkte zuerst, daß ein abgeschäl-ter Weidenstab quer über die halb offeneLhüre gelegt war. Er hieltan, und rieth uns, nicht hineinzutreten.Denn," sagte er,einige von ihren Häuptlingen und großen Männern zechen drinnenbeim Branntwein und wollen nicht gestört sein. Das Wenigste,was wir abbekommcn, wenn wir, mir nichts, Dir nichts, hin-eingehcn, wird ein blutig geschlagener Kopf sein, um uns Sittezu lehren, wenn wir nicht etwa gar einen kalten Dolch in die Ge-därme bekommen, was eben so leicht möglich ist."

Ich sah den Stadtvoigt an, der flüsternd zugestand, daß derKuckuk Grund habe, einmal im Jahre zu singen.

Während dessen kamen einige gaffende, halb bekleidete Dirnenaus dem Wirthshausc und den umliegenden Hütten, als sie denHufschlag unserer Pferde hörten. Niemand begrüßte uns, oderhielt die Pferde, nachdem wir abgestiegcn, und auf alle unsere Fra-gen erhielten wir die trostlose Antwort: Kann nicht Sächsisch. DerStadtvoigt fand indeß durch seine Erfahrung ein Mittel, sicEnglisch zu lehren.Wenn ich Dir einen Pence gebe," sagte er zueinem zehnjährigen Buben mit zerrissenen Plaid,willstDudannSächsisch verstehen?"

Ja, ja, das will ich," antwortete der Knabe in ganz leid-lichem Englisch.