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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
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Andrew, Ihr Schurke!" wiederholte Iarvie.Hier! hier!"

Hier! So ruft man den Hund," riefAndrcw, indem er sichmürrisch näherte.

Ich will Euch Hundelohn geben, Ihr Schelm, wenn Ihrnicht merkt, was ich Euch sage. Wir nähern uns jetzt demHochlande"

So scheint mir's," sagte Andrew.

Haltet Ruhe und hört, was ich Euch zu sagen habe. Wirnähern uns dem Hochlande"

Ihr habt mir's bereits gesagt," fiel der unverbesserliche An-drew ein. Iarvie wurde zornig.

Meine Einmischung war jetzt nothwendig, und ich hieß An-drew mit gebietendem Tone, still schweigen.

Ich schweige," antwortete er.Was Ihr mir rechtmäßiggebietet, thue ich immer ohne Nein. Meine arme Mutter pflegtezu sagen:

Sei es besser, schlimmer, eitel;

Folge dem, der führt den Beutel.

Ihr mögt sprechen, so lang'Ihr wollt, was kümmert das Andrew?"

Mr. Iarvie ergriff die Gelegenheit, daß er nach diesemSprüchworte eine Pause machte, um ihm seine Instruction zu er-theilen.So werth Euch Euer Leben ist was wohl wenig ge-nug werth sein mag aber um unseres Lebens Werth, merkt dar-auf, was ich Euch sage. In dem Wirthshause, wohin wir gehenund wo wir auch wohl die Nacht bleiben werden, kehren Leute vonallen Clans und Geschlechtern ein, aus dem Hochlande und demNiederlande, und zuweilen sieht man da mehr blanke Dolche, alsoffene Bibeln, wenn der Uskebah in die Köpfe steigt. Mengt Euchin nichts und beleidigt Niemand mit Eurer geschwätzigen Zunge,sondern haltet Euch ruhig und laßt jeden Hahn seinen eigenenStreit ausfechten."