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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
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Es thut auch noth, mir das zu sagen," antwortete Andrewgeringschätzcnd,als ob ich noch nie Hochländer gesehen hätte undnicht wüßte, wie man sie behandeln muß. Niemand versieht dasbesser, wie ich. Ich habe bei ihnen gekauft und verkaufe und geges-sen und getrunken."

Habt Ihr auch mit ihnen gefochten l" fragte Jarvie.

Nein, nein," erwiderte Andrew,davor habe ich mich ge-hütet. Da ich ein Künstler und in meinem Fache ein halber Ge-lehrter bin, würde es sich für mich auch nicht geziemt haben, mitLeuten zu fechten, die nicht eine einzige Pflanze oder Blume aufSchottisch zu nennen wissen, vielweniger auf Lateinisch."

Ihr haltet also Eure Junge im Jaum und sagt kein Wort,weder im Guten, noch im Bösen, zu irgend Jemand, den Ihr imWirthshause finden möget. Und vor allen Dingen laßt Euch ge-sagt sein, daß Ihr nicht mit Eures Herrn Namen und dem meini-gen groß thut, oder zu Jedermann sprecht, das ist der StadtvoigtNicol Jarvie, Sohn des würdigen Vorstehers, Nicol Jarvie, unddies_ist Mr. Frank Osbaldistone, Sohn des Haupt-Lheilnchmcrsdes großen Hauses Osbaldistone und Tresham in der City."

Genug gesagt, genug!" antwortete Andrew.Warum hätt'ich nöthig, von Euren Namen zu reden ? Ich Hab' wohl von wichti-gem Dingen zu sprechen."

Es sind gerade die wichtigsten Dinge, die ich fürchte, Ihrschnatternde Gans! Ihr müßt von gar nichts sprechen, weder vonGutem, noch von Bösem, wenn Jhr's nur irgend vermeidenkönnt."

Wenn Ihr mich nicht für fähig haltet," sagte Andrew trotzig,wie andere Leute zu reden, so gebt mir mein Lohn und Kostgeld,und ich gehe nach Glasgow zurück 's ist kein groß Leidwesen,wenn wir uns trennen, wie das alte Pferd zum zerbrochenen Kar-ren sagt."