Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
74
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Statt gefunden hatten, durch die wir kamen. Wohl bekannt mit derälteren Geschichte seiner Heimath erkannte er mit dem voraussehen-dcn Blicke eines Patrioten in der Knospe manche Bortheile, dieseitdem zur Blüthe und Reife gelangt sind. Auch bemerkte ich mitgroßem Vergnügen, daß er, obwohl ein eifriger Schotte, und sehrbesorgt für die Ehre seines Vaterlandes, doch von dem Rachbar-lande auch freisinnig dachte. Als Andrew, den er, beiläufig ge-sagt, nicht gut leiden konnte, den Verlust eines Hufeisens dem ver-schlimmernden Einflüsse der Union zuschrieb, zog er sich einen star-ken Verweis von ihm zu.

Still! still!" rief Mr. Jarvie;böse Jungen, wie die Eu-rige, sind cs, die zwischen Nachbarn und Völkern Unheil anstiften.Nichts ist so gut auf der Welt, das nicht besser sein könnte, unddies läßt sich auch auf die Union anwenden. Niemand warmehrdagegen, als die Leute in Glasgow. Aber das ist ein schlimmerWind, der für Niemand gut bläst. Run sage mir Einer, ob seitder Zeit, wo St. Mungo in Clyde fischte, uns irgend etwas so vielNutzen gebracht hat, als der Handel mit Zucker und Tabak, undman sollte murren über den Vertrag, der uns einen Weg nachWcstindien geöffnet hat?"

Andrew stimmte diesen Gründen keineswegs bei, und wagtesogar, mürrisch dagegen zu äußern, daß es eine ungeschickte Sachesei, Schottlands Gesetze in England zu machen; und was ihn be-treffe, so würde er für alle Heringstonnen in Glasgow und für al-ler Juckcrfässer Gewinn das Parlament Schottlands nicht aufgege-ben und Krone, Schwert und Zepter fortgeschickt haben, um sievon den Kloßessern im Lower von London aufbewahren zu lassen.Was würden William Wallace und der alte DavieLindsay zu derUnion gesagt haben, und zu denen, die sie bewirkten?

Während wir uns den Weg durch solche Gespräche kürzten-,kamen wir, als Glasgow eine oder zwei Meilen hinter uns lag,