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2 (1851) Robin der Rothe
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Robin kann 500 Mann stellen, und der Krieg ist ihm daherso lieb, wie den Meisten, weil er seine Leute in Fricdenszeitennicht so gut nützen kann," erwiderte Jarvie.Die Wahrheit zusagen, glaub'ich, er ist der Hauptunterhändler zwischen einigenhochländischen Häuptlingen und den Edelleuten in Nord-Englandgewesen. Wir Alle haben gehört, daß dem Morris nicht weit vonden Cheviot-Bergen öffentliche Gelder abgenvmmen wurden, undzwar durch Robin und einen jungen Osbaldistone, wobei man so-gar Euch selbst nannte, Mr. Frank, und es that mir leid, daß Eu-res Vaters Sohn sich in solche Händel einlicß. Nein, Ihrbraucht kein Wort darüber zu sagen, ich sehe wohl, es wareinJrrthum, aber einem Schauspieler, wofür ich Euch hielt, trauteich Alles zu. Aber jetzt zweifle ich nicht, cs ist Rashleigh selbst,oder einer von Euren andern Vettern gewesen, sie sind Alle voneinem Schlage lauter Jakobiten und Papisten, und sie haltenGeld und Schriften, die der Regierung gehören, für gute Beute.Und dieses Geschöpf Morris ist eine so feige Memme, daß er bisdiese Stunde nicht wagt, Robin zu beschuldigen; und et thutrecht daran, denn Euer Jöllnervieh kann Niemand leiden, undRobin könnt' ihm eins versetzen, eh' er Hülfe bekäme."

Das habe ich lange geargwohnt, Mr. Jarvie," sagte ich, und ich stimme Euch vollkommen bei. Aber meines Vaters An-gelegenheiten"

Geargwohnt?es ist gewiß, ganz gewiß. Ich kenne Leute,welche die Schriften sahen, die man Morris weggenommen hat.Wo? das ist gleich viel. Doch was Eures Vaters Sache betrifft,so müßt Ihr wissen, daß in den letzten zwanzig Jahren einige Lairdsund Häuptlinge im Hochlande ihren eigenen Vortheil besser einsehengelernt haben. Euer Vater und noch Andere kauften mehrere Wal-dungen und Eures Vaters Haus gab dafür bedeutende Wechsel.Osbaldistone undLresham halten guten Credit und ich sag's Mr.

Robin der Rothe. II. F