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Wort gehalten. Ich fand meinen Freund Owen in Freiheit, und,vermöge der Erfrischungen und der Reinigungen mit der Bürsteund des Waschbeckens war er natürlich ein ganz anderer Mann,als der unsaubere, kummervolle und hoffnungslose Gefangene.Dennoch hatte das Bewußtsein der Geldverlegenheiten, in denen ersich befand, seinen Muth niedergebeugt, und die beinahe väterlicheUmarmung, mit der mich der gute Mann empfing, wurde durch ei-nen Seufzer verbittert. Nachdem wir uns gesetzt hatten, vcrriethdie Schwermuth in seinem Blick und Benehmen, so verschieden vonseiner gewöhnlichen ruhigen und gelassenen Zufriedenheit, daß er inGedanken die Tage, Stunden und Minuten berechnete, nach wel-chen, auf nicht erfolgte Zahlung, das große Haus Osbaldistoneund Tresham fallen mußte. Es blieb daher mir überlassen, unsersWirthes gastfreundliches Mahl, seinen Thec, der direct aus Chinakam, seinen Kaffee, der, wie er »ns durch einen Wink zu verstehengab, auf seiner eigenen kleinen Pflanzung in Jamaika, 8aIt-iNa>-Icet - tli-ave genannt, gewachsen war, sein englisches geröstetesBrod und Doppelbier, seinen schottischen geräucherten Lachs, seineHeringe, und selbst sein damastenes doppeltes Tafeltuch, das kei-nes Andern Hand, als die seines Vaters, des würdigen Vorstehers,gewebt hatte, anzuerkennen. Als ich unser« gutlaunigen Wirkhdurch jene kleinen Aufmerksamkeiten, die den Meisten etwas Gro-ßes sind, befriedigt hatte, suchte ich von ihm dagegen einige Nach-richten zu erhalten, die mir bei meinem Benehmen von Nutzen sein,oder auch meine Neugier befriedigen konnten. Wir hatten bis jetztnoch nicht die geringste Anspielung auf die Vorfälle der vergangenenNacht gemacht, und meine Frage kam daher etwas unerwartet,als ich, ohne vorhergegangcne Einleitung, eine Pause, die nach derGeschichte des Tischtuches folgte, zu der Frage benutzte: „Abersagtmir, Mr.Jarvie, wer mag dieser Robert Campbell sein, denwir in der letzten Nacht trafen?"
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