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2 (1851) Robin der Rothe
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Meilen aus seinem Wege gegangen sei, blvs um mir Gesellschaft zuleisten, und der nichts hätte, als seinen Lohn, auf diese Art inNoth zu bringen.

Ich glaube, Du warst es, Will, der mir einst sagte, daß ichbei aller Hartnäckigkeit in gewissen Fällen, leichter als irgend Je-mand zu täuschen und breitzuschlagen sei. Widerspruch machtmich eigentlich hartnäckig, und sobald ich mich nicht angeregt fühle,einen Vorschlag zu bekämpfen, bin ich immer eher geneigt, ihn zugewähren, als mir viel Unruhe zu machen. Ich kannte diesen Men-schen als einen begehrlichen, überlästigen Thoren; dennoch brauchteich Jemand als Wegweiser und Diener, und ich war so sehr an seineLaune gewöhnt, daß sie mich zuweilen belustigte. Noch unent-schlossen, fragte ich ihn, ob er die Wege und Städte im nördlichenSchottland kenne, da meines Vaters Verkehr mit den hochländi-schen Waldcigenthümern mich wahrscheinlich dahin führen würde.Ich glaube, wenn ich ihn nach dem Wege zum Paradiese gefragthätte, er würde es in diesem Augenblicke übernommen haben, michhinzuführen, und ich konnte mich nachher glücklich schätzen, alsich fand, daß seine wirkliche Kenntniß der Gegend nicht zu weit hin-ter dem zurückblieb, dessen er sich rühmte. Ich bestimmte ihm sei-nen Lohn, und behielt mir das Recht vor, ihn nach Gefallen, miteiner Woche Vorausbezahlung, zu verabschieden. Zuletzt gab ichihm einen strengen Verweis über sein Betragen am vorigen Lage,und er entfernte sich mit frohem Herzen, obwohl etwas kleinlaut,um seinem Freunde, dem Vorsänger, zu erzählen, wie er den jun-gen englischen Squire zurecht gewiesen hätte.

Der Verabredung zu Folge ging ich daraufzu dem StadtvoigtNicol Jarvie, bei dem in dem Wohnzimmer, das der Ehrenmannbeinahe zu allen Zwecken benutzte, ein stattliches Frühstück aufge-tragen war. Der thätigc und gutmüthige Beamte hatte redlich