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2 (1851) Robin der Rothe
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wenn ich Euch verließe überdies Hab' ich keiüe gehörige Aufkündi-gung meines Dienstes erhalten."

Eures Dienstes?" rief ich.Ich miethere Euch nicht alsDiener; Ihr wäret für mich nur ein Wegweiser, dessen Kenntnißdes Landes ich auf der Reise benutzte."

Freilich bin ich kein gewöhnlicher Diener, das geb' ich zu,Sir," entgegnete Mr. Fairservice,aber Ihr wißt, ich habe einenguten Dienst ausgegeben, um Euer Gnaden Verlangen zu erfüllen,das ich nur eine Stunde vorher kannte. Ehrlich und mit gutemGewissen kann man's als Gärtner im Schlosse Osbaldistone jähr-lich auf richtige zwanzig Pfund bringen, und die bin ich nicht Wil-lens , für eine Guinee zu opfern. Ich rechnete, wenigstens bis zurMiethzeit bei Euch zu bleiben, und erwarte auch so lange Lohn,Kostgeld und Trinkgeld."

Diese unverschämte Forderung soll Euch nichts helfen," erwi-derte ich,und wenn ich noch ein Wort weiter davon höre, so willich Euch zeigen, daß Squire Thorncliff nicht der einzige meinesNamens ist, der seine Hände zu brauchen weiß."

Indem ich dies sagte, kam mir die ganze Sache so lächerlichvor, daß ich mich, so bös ich auch wirklich war, über die Ernsthaftig-keit, mit welcher Andrew seine Forderung behauptete, kaum deslauten Lachens enthalten konnte. Der Schelm merkte den Ein-druck, den er auf meine Lachmuskeln gemacht hatte, und war umso beharrlicher. Er hielt es indeß für rathsamer, seineAnsprüche et-was herabzustimmen, um nicht meinerGeduld und seinem Dienstezugleich ein Ende zu machen. Wenn es auch in meiner Gewalt stehe,sagte er, mich von einem treuen Diener, der mir und den Meinigenzwanzig Jahre lang bei Lag und Nacht gedient hätte, plötzlich undan einem fremden Orte zu trennen, so sei er doch versichert, daß esmir so wenig, als irgend einem wackeren Manne in den Sinnkomme, einen armen Burschen, wie er, der 40, 50, ja sagar lOO

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