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stiegen nun in das Borhaus hinab, und riefen mehrmals Dougal'sNamen; aber es erfolgte keine Antwort, und Campbell bemerktemit höhnischem Lächeln, wenn er Dougal recht kenne, so würdeder schwerlich gewartet haben, den Dank für seinen Antheil an demWerke dieser Nacht zu empfangen, sondern wahrscheinlich in die-sem Augenblicke mit starken Schritten der Gränze zueilen.
„Und ließ uns, und vor Allem mich im Gefängnisse cinge-schlosscn!" rief Jarvie zornig und bestürzt. „SchafftHämmer,Brecheisen und Zangen! Schickt nach dem Schlosser, und laßt ihnwissen, daß Stadtvoigt Jarvie im Gefängnisse sei, von einemhochländischen Spitzbuben cinaeschlosscn, den er hängen lassen will,so hoch als Haman" —
„Wenn Ihr ihn fangt," fiel ihm Campbell ernst in das Wort.„Aber wartet, die Thür ist gewiß nicht verschlossen."
In der That fanden wir bei der Untersuchung nicht allein dieThür offen, sondern Dougal hatte auch die Schlüssel mitgenommen,damit ihm im Schließeramte nicht sogleich Jemand folgen könnte.
„Er hat jetzt einen Schimmer von gesundem Menschenver-stände, dieser Dougal," lachte Campbell. „Er wußte, daß mirin der Klemme eine offene Thür nützlich sein könnte."
Wir waren indcß auf die Straße getreten. „Ich sag'Euch,Robin," rief Jarvie, „wenn Ihr das Leben so fortführt, solltetIhr nach meiner Meinung in jedem Gefängnisse Schottlands einenvon Eucrn Anhängern für den schlimmsten Fall als Thürstehcrhaben."
„Einer von meinen Verwandten als Stadtvoigt in jedemOrte wird eben so gut sein, Nicol. — Und damit gute Nacht,oder guten Morgen! Und vergeht nicht das Wirthshaus vonAbcrfoil."