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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
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athmen. O, daß ich einem Menschen helfen und beistehen muß,der Gerechtigkeit zu entrinnen! Es wird Schimpf und Schandesein, für mich und die Meinigen und meines Vaters Andenken aufimmer."

Still, still!" erwiderte sein Verwandter;laßt diese Fliegenur an der Wand; wenn der Schmutz trocken ist, laßt er sich ab-reiben. Euer Vater, der wackere Mann, konnte eines FreundesFehler so gut übersehen, als ein Anderer."

Ihr könnt Recht haben, Robin," antwortete Jarvie nachaugenblicklichem Nachdenken.Er war ein bedächtiger Mann,der Vorsteher, er wußte, daß wir unsere Schwächen haben, undliebte seine Freunde. Ihr habt ihn nicht vergessen, Robin?" Erthat diese Frage mit einem mildern Tone, der wenigstens eben sopoffirlich als rührend klang.

Ihn vergessen?" erwiderte sein Vetter.Was könnt' csmir helfen, ihn zu vergessen? Er war ein tüchtiger Weber, undwirkte mir die ersten Stümpfe. Doch laßt uns gehen, Vetter,

Kommt, fällt mir die Becher, kommt, fäll» mir die Kaimen;

Kommt, sattelt die Pferde, und ruft meine Mannen;

Kommt, öffnet die?hore, daß frei ich fortsscl)',

Darf länger nicht weilet» im schöne» Dundee.

Still, Sir!" rief der Beamte gebieterisch.Jubeln undsingen so nahe am Ende des Sabbakhs? Dies Haus könnte Euchnoch in einem andern Tone singen hören. J nun, wir haben jawohlAlleFehltrittezubereuen Stanchells, mach'dieThüreaus!"

Der Kerkermeister gehorchte, und wir gingen Alle hinaus.Mit einer Uebcrraschung sah er auf die beiden Fremden, und wun-derte sich ohne Zweifel, wie sie ohne sein Vorwiffen hierher gekom-men waren. Aber Jarvie's:Freunde von mir, Stanchells,Freunde von mir!" legte allen Nachfragen Schweigen auf. Wir