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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
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Nein, nein, Robin," sagte der vorsichtige Bürger;ichwage mich selten weit hinaus; es steht mir nicht frei, in Eure wil-den Berge zu gehen und unter Eure nackten, rothen Schenkel;das ziemt sich für mein Amt nicht, Mann!"

Der Henker hole Euer Amt und Euch dazu!" cntgegneteCampbell.Der einzige gute Blutstropfen, den Ihr im Leibehabt, ist von unserm Urgroßohcim, der zu Dumbarton hingerich-tet wurde, und Ihr könnt sagen, es entwürdigt Euer Amt, michzu besuchen? Hört, Vetter ich will Euch Eure tausend PfurdSchottisch bezahlen, bei Heller und Pfennig, wenn Ihr ein wacke-rer Mensch seid, und mit diesem Sachsenhcrrn kommt."

Bleibt mir mit Eurem Edelmanne vom Halse," erwiderteJarvie,bringt Euer gutes Blut an den Galgen, und seht zu,was Ihr dabei gewinnt. Aber wenn ich nun käme, wolltet Ihrmir wirklich und sogleich das Geld bezahlen?"

Ich schwör'es Euch," sagte der Hochländer,ich schwörees bei den heiligen Gebeinen Dessen, der unter dem grauen Steinezu Jnch-Cailleach schläft!"

Nichts weiter, nichts weiter, Robin! Wollen sehen, wassich thun läßt. Aber erwartet nicht, daß ich über die Gränze desHochlandes gehe. Auf keine» Fall thue ich das. Ihr müßt michin Bucklivie oder im Wirthshause zu Aberfoil treffen, und das-thige nicht vergessen."

Sorgt nicht, sorgt nicht," sagte Campbell;ich will sotreu sein, wie die Stahlklinge, die ihrem Herrn nie versagte.Aber ich muß fort, Vetter; denn die Kerkerluft von Glasgow istnicht die heilsamste für einen Hochländer."

Meiner Treu'!" erwiderte der Kaufmann;und wollt'ichmeine Schuldigkeit thun, so würdet Ihr keine andere Luft mehr