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Als ich mir indcß die Umstände zurückrief, unter welchen wiruns früher gesehen hatten, konnte ich nicht zweifeln, daß der Briefan ihn gerichtet war. Er hatte sich unter den gchcimnißvollcn We-sen hcrvorgethan, auf welche Diana einzuwirken schien, und diewieder auf sie Einfluß hatten. Schmerzlich war mir der Gedanke,daß das Schicksal eines so liebenswürdigen Wesens mit dem Looseso tollkühner Männer in Verbindung stand, und dennoch schien sichdas nicht bezweifeln zu lassen. Was konnte aber dieser Mann mei-nes Vaters Angelegenheiten nützen? Ich sah nur einen Fall. Ge-wiß hatte Rashleigh aufDiana's Antrieb Mittel gefunden, Camp-bell herbeizuschaffen, als seine Gegenwart nöthig war, mich gegenMorris Beschuldigungen zu vertheidigen. Konnte nicht ihr Ein-fluß Campbell auf gleiche Weise bewegen, Rashleigh herbcizuschaf-fen? In dieser Voraussetzung fragte ich, wo mein gefährlicherVettersei, und wann Campbell ihn zuletzt gesehen hätte? Die Ant-wort lautete unbestimmt.
„Eine schwierige Sache gibt sie mir auf," sagte der Hochlän-der; „aber's ist ein ehrlich Spiel, und ich will's für sie thun. Mr.Osbaldistone, ich wohne nicht weit von hier, mein Vetter kannEuch den Weg zeigen. Mr. Owen mag in Glasgow sein Bestesthun, Ihr aber besucht mich in den Klüften, und ich kann Euchwahrscheinlich einen Gefallen thun, und Eurem Vater in seinenNöthen helfen. Ich bin nur ein armer Mann, aber Geist ist besserals Gold — und, Vetter," fuhr er fort, indem er sich zu Jarviewendete, „wenn Ihr es wagen wollt, eine Schüssel schottischeFleischschnitten oder eine Wildbretskeule bei mir zu essen, so beglei-tet diesen jungen Herrn bis Drymen oder Bucklivie, oder bis zumWirthshaus nach Abcrfoil, da will ich Jemand auf Euch wartenlassen, der Euch den Weg zu dem Orte zeigen soll, wo ich dannsein werde. — Was meint Ihr? — Da ist meine Hand, daß ich Dichnie wieder betrügen werde."