Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
10
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Du meine Güte, was wollt Ihr nun machen ? Geht die Treppehinauf und versteckt Euch hinter dem Bette des englischen Herrn!"ckaat.iEr kommt so schnell als möglich!" cleisc.iAch, mein Gott!cs ist der Profos mit den Gerichtsdisnern und der Wache undder Aufseher kommt auch die Treppe herunter. Gott steh' Euchbei! Geht hinauf, oder er trifft Euch.!" klau»:Er kommt! erkommt! Die Schlösser sind so verrostet!"

Während Dougat unwillig und so zögernd als möglich dieSchlösser und Riegel öffnete, um die draußen Stehenden, derenUngeduld laut wurde, einzulassen, kam mein Führer die Wendel-treppe heraus und sprang in Owen's Gemach, wohin ich ihm wie-derfolgte. Er blickte schnell umher, als wenn er einen Ort suchte,wo er sich verstecken könnte, und sagte dann zu mir:Leihet mirEure Pistolen! Doch cs liegt nichts daran, ich kann's ohne sievollbringen. Was Ihr auch sehen möget, bekümmert Euch nichtdarum und mengt Euch nicht in andrer Leute Händel. Die Sachehier ist mein, und ich muß damit fertig werden, so gut ich kann;aber ich bin schon eben so arg in der Klemme gewesen, und wohlnoch schlimmer, als jetzt."

Bei diesen Worten warf der Fremde seinen schweren Mantelab, stellte sich der Thüre gegenüber, auf welche er einen scharfen,entschlossenen Blick richtete, und legte sich etwas zurück, umseineKraft zu sammeln, einem guten Pferde gleich , das über eine Bar-riere setzen will. Ich zweifelte keinen Augenblick, daß er die Absichthätte, um sich aus seiner Verlegenheit zu ziehen, bei der Oeffnungder Thüre auf die Eintretenden loszuspringen und sich den Durchwegnach der Straß« zu erzwingen. Und ersah so kräftig und gewandtaus, cs lag so viel Entschlossenheit in seinem Blick und Wesen,daß ich nicht den geringsten Zweifel hegte, er werde seinen Gegnernentkommen, wenn sie sich seiner Absicht nicht mit den Waffenwidersetzten.