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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Nach einem Augenblicke banger Erwartung öffnete sich dieThüre, und es erschien nicht eine Wache mit Bajonetten, oderWächter mit Keulen, Säbeln und Hellebarden, sondern einfreundliches Mädchen, das bei der nächtlichen Wanderung durchdie Straßen das Röckchen aufgcschürzt hatte und eine Laterne inder Hand trug. Dieses Mädchen führte einen starken, kleinen,ziemlich wohlbeleibten Mann herein, der Würde nach, wie sichbald zeigte, eine Magistratsperson, mit einer Stutzperücke, lär-mend und athemlos vor mürrischer Ungeduld. Mein Führer wichbei dem Eintritte desselben zurück, als ob er sich der Beobachtunghätte entziehen wollen; allein er konnte dem durchdringendenBlicke nicht entgehen, mit dem dieser Beamte das ganze Gemachübersah.

Eine schöne Sache, und sehr geziemend, Cap'tain Stau-chens," sagte er zu dem Oberaufseher, der sich jetzt mit vieler Ehr-erbietung gegen den großen Mann an der Thüre zeigte,mich einehalbe Stunde vor dem Lhvre warten zu lassen, wo ich so arg an-poche, um in das Gefängniß zu kommen, wie Manche es thunmöchten, um heraus zu kommen!Und was soll das heißen?Fremde im Kerker nach der Schließzeit und am Sabbath Abend?Ich werde es untersuchen, Stanchell's, darauf könnt Ihr Euchverlassen. Haltet die Thüre verschlossen, und ich werde mit diesenHerren ein Wörtchen reden. Aber erst muß ich mit dem alten Be-kannten hier schwatzen. Mr. Owen! Mr. Owen! wie steht's mitEuch, Mann?"

Körperlich wohl, ich danke Euch, Mr. Jarvie," erwidertelangsam der arme Owen;aber sehr bekümmert im Geiste."

Ohne Zweifel, ohne Zweifel. Ja, ja, 's ist eine böseSache und dazu für Einen, der den Kopf so hoch trug. Dasist die menschliche Natur, menschliche Natur. Ja, ja, wir Allesind dem Falle unterworfen. Mr. Osbaldistone ist ein guter, ehr-