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sein konnte. Ich blieb stehen, als er vorüber war, und blickte ihmnach, ungewiß, ob ich ihm folgen sollte. Der Unbekannte gingbis beinahe an das östliche Ende der Brücke, blieb stehen, sahsich um, und kam dann wieder auf mich zu. Ich beschloß, diesMal sollte er sein Schweigen nicht wie ein Geist entschuldigen kön-nen, der nach dem gemeinen Wahne nicht eher sprechen kann, bis erangeredet wird. „Ihr seid spät unterwegs," sagte ich, als wiruns zum zweiten Male begegneten.
„Ich halte die Verabredung," antwortete er „und ich denke,Ihr haltet sie auch, Mr. Osbaldistone!"
„Ihr seid also Derjenige, welcher mich aufforderte, Euch hierzu dieser ungewöhnlichen Stunde zu treffen?"
„Jchbin's," crwidertecr. „Folgtmir, und Ihr werdet er-fahren, warum."
„Ehe ich Euch folge, muß ich Euern Namen und Eure Ab-sicht wissen."
„Ich bin ein Mann," war die Antwort, „und meine Absichtist freundlich für Euch."
„EinMann?" wiederholteich. „Das ist eine sehr kurze Be-schreibung."
„Sie dient für Jemand, der keine andere zu geben hat," sagteder Fremde. „Wer ohne Namen, ohne Freunde, ohne Geld, ohneVaterland ist, bleibt wenigstens ein Mann, und wer das Alles hat,ist nicht mehr." . ^
„Dennoch ist das eine zu allgemeine Nachricht von Euch, umdas Wenigste zu sagen, als daß ein Fremder Euch trauen könnte."
„Es ist indeß die einzige, die ich Euch zu geben gedenke; Ihrmöget mir nun folgen wollen, oder ohne die Nachricht, die ich Euchzu geben wünsche, hier bleiben."