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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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meisten englischen Häusern, wegen des ärmlichen, vergänglichenZustandes und Aussehens der Ziegel, von denen sie erbaut sind, zufehlen pflegt.

In der westlichen Hauptstadt von Schottland langte ich mitmeinem Diener an einem Sonnabend an, zu spät, um noch anGeschäfte irgend einer Art zu denken. Wir stiegen bei einer mun-tern Wirthin ab, wie Andrew sic nannte, in dem Wirthshause desalten Vater Chaucer, der uns sehr artig empfing.

Am nächsten Morgen schallten die Glocken von allen Lhürmen,die Heiligkeit des Tages verkündend. Ungeachtet dessen, was ichvon der strengen Beobachtung des Sonntags in Schottland gehörthatte, war sehr natürlich mein erster Gedanke, Owen aufzusuchcn,aber auf meine Nachfrage erfuhr ich, daß, bevor die Kirche aus sei,jede Bemühung vergebens wäre. Die Wirthin und mein Wegwei-ser versicherten einstimmig, im Comptoir) so wie im Hause Mac-Vittie u. Comp., an welche ich gewiesen war, werde keine lebendigeSeele, und noch weniger einer der Theilnehmer zu finden sein. Siewären gesetzte Männer, und würden sich da befinden, wo guteChristen zu dieser Zeit sein sollten: in der Kirche.

Andrew, dessen Unwille über die Rechtsgelehrten seines Landessich glücklicherweise nicht auch über die andern gelehrten Stände ver-breitet hatte, hielt nun eine Lobrede auf den Prediger, der denGottesdienst versah, und die Wirthin stimmte mit lauten Betreue-rungen bei. Die Folge davon war, daß ich in die Kirche zu gehenbeschloß, mehr mit dem Vorsatze, wo möglich zu erfahren, obOwen in Glasgow angckommen sei, als mit großer Erwartung,mich zu erbauen. Meine Hoffnung wurde durch die Versicherungerhöht, daß Sir Ephraim Mac-Vittie, wenn er lebe, heute dieKirche gewiß besuchen, und wenn ein Fremder bei ihm wohne, erihn ohne Zweifel mitbringcn werde. Diese Wahrscheinlichkeit