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2 (1851) Robin der Rothe
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Bei genauerer Erkundigung fand ich, daß Andrew vor undwährend seiner Anstellung als Gärtner im Schlosse, diese Gcbirgs-pfade oft als Schleichhändler durchwandert hatte, was mir in sofern wichtig war, da, ungeachtet seines anfänglichen Ausreißens,es seine Fähigkeit zum Wegweiser bewies. Selbst jetzt schien derFrühtrunk, oder was sonst auf des Gärtners Bewegungen wirkte,seinen Einfluß nicht ganz verloren zu haben, obgleich er langsamertrabte. Er warf oft einen stieren, ängstlichen Blick hinter sich,und wenn der Weg ebener schien, zeigte er das Verlangen, schnellerzu reiten, als ob er Verfolgung befürchtete. Dieser Anschein vonBesorgniß verminderte sich allmählig, als wir auf den Rücken einerHügclreihe kamen, welche sich östlich und westlich weit hinzog undauf beiden Seiten steil hinabscnkte. Die bleichen Strahlen desMondes erleuchteten jetzt den Rand des Himmels, und als Andrew,rückwärts blickend, keine Gestalt eines menschlichen Wesens aufdem Moor sah, erheiterten sich nach und nach seine rauhen Zügeund er sing zuerst an zu pfeifen, dann sang er mit vieler Lust, aberwenigem Wohllaut, die letzten Zeilen eines Schottischen Liedes:

Jcnuy, die Dirne, Hab' ich sie,lieber Moor und Haide,

Bekömmt ihr ganzer Clan sie nie.

Dabei klopfte er den Hals des Pferdes, das ihn so wacker getragenhatte, und als meine Aufmerksamkeit dadurch erregt wurde, er-kannte ich sogleich Thorncliff's Licblingspferd.Was ist das?"sagte ich streng;diese Stute gehört Mr. Thorncliff!"

Ich will nicht läugnen, daß sie Sr. Gnaden, dem Mr. Thorn-cliff ihrer Zeit gehört hat, aber jetzt ist sie mein."

Du hast sie gestohlen, Schurke!"

Nein, nein, Sir! Niemand kann mich des Diebstahls be-schuldigen. Die Sache steht so, seht Ihr:Mr. Thorncliff borgte