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2 (1851) Robin der Rothe
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Was ich will, Du Schelm'! Ich habe Dir seit einerStunde zugerufen, langsamer zu reiten, und Du hast mir nichteinmal geantwortet. Bist Du betrunken oder toll'!"

Ich hör' etwas schwer und will nicht läugncn, daß ich 'nenSchluck gethan habe, ehe ich die alte Hütte verließ, in der ich solange wohnte, und da ich Niemand hatte, der mir zutrank, mußt'ich mir selbst Bescheid thun, oder den Rest des Branntweins denPapisten zurücklassen, und das wäre Verschwendung gewesen, wieEw. Gnaden wissen."

Das konnte wahr sein, und da es meine Lage erforderte, mitmeinem Wegweiser auf gutem Fuße zu stehen, so begnügte ich mich,ihm anzudeuten, sich künftig nach meinen Vorschriften zu richten.

Dreister gemacht durch meinen milden Ton stimmte er den sei-nigen höher hinauf, pedantisch und eingebildet, wie er sich mei-stens zeigte.

Niemand wird mich überreden," sagte er,daß es gesundund klug ist, in der Nachrluft über ein Moor zu gehen, ohne vorhereine Herzstärkung von Nelkenwasser oder dergleichen zu nehmen.Ich bin hundert Mal über Otterscope-Rigg, bei Tag und beiNacht, gewandert und habe nie meinen Weg finden können, alswenn ich meinen Morgenschluck getrunken hatte, mehr als ein Zei-chen, daß ich zwei Fäßchcn Branntwein an jeder Seile hatte."

Mit andern Worten, Andrew, Ihr wäret ein Schleichhänd-ler wie kann ein Mann von Euren strengen Grundsätzen sich da-mit aussöhnen, den königlichen Zoll zu betrügen?"

Es ist nur zum Verderben der Acgypter," erwiderte er.Das arme Alt-Schottland leidet genug von den Taugenichtsen, denZöllnern, die seit der leidigen Union wie Heuschrecken darüber her-fallcn, und es ziemt sich für einen guten Sohn, daß er ihm zuweilenetwas bringt, um das alte Herz zu stärken, was die Diebe ihmnicht gönnen."

Rvbi» derRcthe. 1.

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