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Stellen befanden wir uns unter dem Schatten der Gebirge in sodichter Finstcrniß, daß nur der Hufschlag des Pferdes und die Fun-ken die es aus dem Felsen schlug, mir Andrew's Spur verriethen.Diese rasche Bewegung und die Aufmerksamkeit, welche ich, mei-ner eigenen Sicherheit wegen, der Lenkung meines Pferdes widmenmußte, dienten Anfangs, meine Seele gewaltsam von den vielenschmerzlichen Gedanken abzulenken, die mich sonst erfüllt habenwürden. Endlich aber, nachdem ich d m Gärtner wiederholt zu-gerufen hatte, langsamer zu reiten, wurde ich ernstlich aufgebrachtüber seine unverschämte Beharrlichkeit, mir weder zu gehorchen,noch zu antworten. Mein Zorn war indcß ganz ohnmächtig. Ichversuchte es einige Male, ihn cinzuholcn, um ihm eins mit meinerPeitsche zu versetzen, allein er war besser beritten als ich; und ent-weder der Geist seines Rosses, oder wahrscheinlich einige Ahnungvon meiner Absicht trieb ihn an, noch schneller zu reiten, so oft ichihn einzuholen versuchte. Auf der andern Seite war ich gcnöthigtmeine Sporen zu brauchen, um ihn nicht aus den Augen zu ver-lieren ; denn ohne seine Leitung konnte ich, wie ich nur zu gut ein-sah, nie den Weg durch die Wildniß finden, die wir jetzt in so unge-wöhnlichem Trabe durchritten. Endlich war ich so aufgebracht,daß ich drohte „ nach meinen Pistolen zu greifen und diesem Heiß-sporn eine Kugel nachzujagen. Diese Drohung machte sichtlich ei-nigen Eindruck auf sein Trommelfell, so taub er bei allen meinenmildern Ermahnungen gewesen war; denn er ritt langsamer, undbemerkte, als ich ihm nahe war: „Man ist nicht recht klug, einensolchen Weg wie rasend zu reiten."
„Und warum rittest Du überhaupt so schnell, Du Schurke?"erwiderte ich in heftiger Aufregung.
„Was ist Ew. Gnaden Wille?" fragte Andrew mit uncrschüt-terter Ernsthaftigkeit.