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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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dem mein Auge die trüben und verworrenen Massen des Gebäudesüberschaute.Sie ist für mich verloren, ehe ich den Ort ihresAufenthalts verlassen habe. Wie könnte ich hoffen, mit ihr eineVerbindung zu unterhalten, wenn viele Meilen zwischen »nsliegen?"

Während ich bei meiner trüben Träumerei verweilte, verkün-dete die eiserne Zunge der Zeit dem trägen Ohre der Nacht Drei,und erinnerte mich an die Nothwendigkeit, mein Versprechen einemweniger anziehenden Wesen zu halten Andrew Fairservice.

Am Thore des Einganges fand ich im Schatten der Mauereinen Reiter, aber erst, nachdem ich zweimal gehustet und dannAndrew" gerufen hatte, erwiderte der Gartenbebauer:Es istAndrew!"

Zeigt den Weg!" gebot ich,und schweigt, wenn Ihr könnt,bis wir durch das Dorf im Thale sind."

Der Gärtner ritt voran, und weit schneller, als ich es em-pfohlen haben würde; gehorchte auch meinem Gebote, zu schwei-gen, so genau, daß er auf die wiederholten Fragen nach demGrunde dieser unnöthigen Eile keine Antwort erthcilte.

Nachdem wir uns durch kurze Pfade, die Andrew kannte, ausden vielen steinigen Wegen in der Nähe der Halle herausgewun-den hatten, ritten wir rasch über eine offene Haide und kamen zuden nackten Hügeln, welche Schottland von England trennen unddie Mittelgränze genannt werden. Andrew verminderte seine Eilenoch immer nicht, sondern trabte tüchtig zu. Ich war erstauntund entrüstet über des Menschen Halsstarrigkeit; denn wir rittenbergab, bergauf über einen Boden von sehr halsbrechcnder Art,und kamen an Abgründen vorbei, wo ein falscher Tritt des Pferdesdem Reiter unfehlbar den Tod gebracht haben würde. Der Mondgewährte nur ein schwaches und unsicheres Licht, und an einigen