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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Ich war damit gern zufrieden, und wir. wollten uns um dreiUhr an dem bestimmten Orte treffen. Plötzlich aber fuhr meinemkünftigen Reisegefährten ein Gedanke durch den Kopf.Das Ge-spenst! das Gespenst!" rief er;wenn das über uns käme? Ichmag nicht zwei Mal in vierundzwanzig Stunde» mit solchen Din-gen zusammentreffcn."

Pah! pah!" rief ich und machte mich von ihm los.

Mit diesen Worten, welche meine eigene Lage mir cinflößte,verließ ich Andrew's Wohnung und kehrte nach der Halle zurück.

Ich machte die wenigen nöthigen Vorbereitungen zur Reise,untersuchte und ladete meine Pistolen, und warf mich dann auf'sBett, um wo möglich vor einer langen und unruhigen Reise eineskurzen Schlummers zu genießen. Erschöpft von den heftigen Be-wegungen des Tages war die Natur gütiger gegen mich, als ich er-wartete, und ich sank in einen tiefen Schlaf, aus welchem ich indeßcmporfuhr, als die alte Glocke auf dem Lhurme, nahe an meinemZimmer, Zwei schlug. Ich stand sogleich aus, schlug Licht an,schrieb den Brief an meinen Oheim, und indem ich das zurückließ,was zuviel Raum erforderte, packte ich die nöthigsten Sachen inmeinen Mantelsack, ging die Treppen hinab und erreichte ohneHinderniß den Stall. Ohne ein solcher Stallknecht zu sein, wiemeine Vettern, hatte ich doch gelernt, mein Pferd selbst zu sattelnund zu zäumen, und in wenig Minuten war ich reisefertig.

Als ich die Allee, welche das Licht des abnehmenden Mondesmit einem bleichen Schimmer beschien, hinabritt, blickte ich miteinem tiefen Seufzer nach den Mauern zurück, in denen Dianawohnte, und empfand auf das Schmerzlichste, daß wir uns wahr-scheinlich nie wieder sahen. Unter den langen und unregelmäßigenReihen der Gothischen Fenster, die jetzt geisterbleich im Mondscheinblinkten, war es unmöglich, die des Zimmers zu entdecken, dassie bewohnte,Sie ist bereits für mich verloren," dachte ich, in-