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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Ich sage Euch, Alles was ich brauche, ist, den Weg zu ken-nen, den ich zu nehmen habe. Ich will den Menschen zu seinerZufriedenheit bezahlen ich geb' ihm Alles, was billig ist."

Alles ist nichts," erwiderte er;und der Bursche, denich meine, kennt die kürzesten Pfade und Nebenwege durch dieGebirge"

Ich habe keine Zeit, deshalb zu sprechen; schließt den Handelfür mich ab, wie Ihr wollt."

Aha, das ist ein Wort zum Zwecke!" versetzte Andrew.Ich denke, da cs so ist, will ich selbst der Bursche sein, der Euchden Weg zeigt."

Ihr, Andrew? Wie könnt Ihr denn Euern Dienst ver-lassen!"

Ich Hab' Euch schon gesagt, Sir, daß ich lange habe abgehenwollen, wohl seit dem ersten Jahre, daß ich hier bin; und nunsoll's Ernst werden."

Ihr verlaßt also Euern Dienst? Aber werdet Ihr nichtEuern Lohn verlieren?"

Etwas wird freilich verloren gehen; aber da ich das Geld fürdie Aepfel im alten Baumgartcn und dann für die Sämereien inHänden habe, so denk'ich, wird das Lohn sich ausgleichcn; undwann wollt Ihr fort?"

Mit Tagesanbruch."

Das ist etwas rasch wo werd' ich ein Pferd finden?Halt, ich weiß gerade ein Thier, wie ich's brauche."

Also morgen früh um fünf Uhr treffen wir uns vor demHause."

Wenn ich rathen sollte," erwiderte der Gärtner,so brä-chen wir zwei Stunden früher auf. Ich kenne den Weg bei Tagund Nacht, so gut wie der blinde Ralph Ronaldson, der über jedenSumpf im Lande wandert."