„Durch einen Kobold erschreckt, Andrew?" fragte ich. „Waswollt Ihr damit sagen?"
„Damit wollte ich sagen," cntgegnete Andrew, „daß ich vor'nein Geiste geflohen bin. — Gott behüt' uns davor, daß ich 'nwiedcrsehe."
„Nun, ich bitte Euch, jetzt Eucrn Schreck zu vergessen, An-drew, und mir zu sagen, ob Ihr mir den nächsten Weg nach einemOrte in Eurem Vaterlandc Schottland sagen könnt, einem Orte,Namens Glasgow."
„Nach dem Orte Glasgow?" wiederholte, er. „Glasgowist 'ne Stadt Sire. — Den Weg nach Glasgow wollt Ihr wissen?Warum sollt' ich ihn nicht kennen?-Es ist nicht weit von meinemeigenen Kirchspiel Dreepdaitp, das liegt ein Bischen mehr nachAbend. Aber was kann Ew. Gnade» in Glasgow wollen? "
„Besondere Geschäfte," cntgegnete ich.
„Das heißt so viel, als: Fragt nicht und ich lüg' Euch nichtsvor. — Nach Glasgow?" — er schwieg ein wenig — „Ich dächte,Ihr nähmet lieber einen Wegweiser."
„Freilich, wenn ich Jemand finden könnte, der des Wegesginge."
„Und Ihr gebt ohne Zweifel etwas für Zeit und Mühe?"
„Unstreitig. — Mein Geschäft ist dringend, und wenn Ihreinen Burschen schaffen könnt, der mich begleitet, so will ich ihngut bezahlen."
„Heut ist kein Lag, von weltlichen Sachen zu sprechen," sagteder Gärtner und richtete die Augen empor; „aber wenn es nichtSonntagabend wäre, möcht'ich Euch fragen, was Ihr der Persongeben wollt, die Euch während des Wegs angenehme Gesellschaftleistet und Euch die Namen der Schlösser und Sitze der Herren undEdelleutc nennt, und Euch ihre Sippschaft angicbt?"