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Als ich mich dem Aufenthalte des weisen Andrew näherte,hörte ich Töne, die so besonders feierlich und gezogen waren, daßich glaubte, der Gärtner habe, nach der löblichen Gewohnheit sei-ner Landsleute, einige Nachbarn zu einer Familienübung versam-melt, wie er den Abendgottesdienst nannte. Andrew hatte wederWeib noch Kind, noch sonst weibliche Hausgenossen; dennoch suchteer sich zuweilen unter den benachbarten Papisten und Männern deralten Kirche von England Zuhörer zu verschaffen, gegen die er seinegeistlichen Gaben ausübre, trotz eines Vaters Baughan, VatersDocharty, Rashleigh's und aller Katholiken um ihn her, die seineEinmischung bei solchen Gelegenheiten für eine Ketzerei erklärten.Als ich indeß genauer aus die Töne hörte, schienen sie lediglichaus Andrew's Lunge zu kommen, und bei meinem Eintritt in'sHaus fand ich ihn allein, so gut er konnte die langen Worte undschweren Namen bekämpfend, indem er, zu seiner eigenen Erbau-ung, laut in einem theologischen Buche las.
Als ich eintrat, legte er den schweren Folianten bei Seite, in-dem er sagte: „Ich las eben einen mächtigen Zauberspruch deswürdigen Doctor Leichtfuß."
„Leichtfuß!" wiederholte ich und sah mit einigem Staunenauf den schweren Band. „Wahrlich, Euer Autor war nicht glück-lich benannt."
„Leichtfuß war sein Name, Sir; und er war ein Gottcsge-lahrter, und zwar eine andere Art von Gottesgclahrten, als esheut zu Lage gibt. — Ucbrigens bitte ich Euch um Verzeihung,daß ich Euch habe an der Thüre warten lassen, aber ich wurde andiesem Abend schon einmal— Gott behüt' uns, durch einen Kobolderschreckt, und wollte nicht eher öffnen, bis ich mein Abendgebetbeendet hätte; und eben schloß ich das fünfte Kapitel des Nehe-miah — wenn sie das nicht fern hält, dann weiß ich nicht, was's thut."