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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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meiner Erwägungen war der feste Entschluß, am nächsten Tage Os-baldistonc-Hall zu verlassen und Owen in Glasgow aufzusuäicn.Ich hielt es nicht für rathsam, meinem Oheim diesen Vorsatz andersmitzutheilcn, als durch einen Brief, in welchem ich ihm für seineGastfreundschaft dankte und ihn versicherte, daß eine dringende undwichtige Angelegenheit mich abhaltc, ihm persönlich meinen Dankzu sagen. Ich wußte, der schlichte alte Ritter würde mich leichtentschuldigen, und ich glaubte so fest an Rashleigh's weitverbrei-tete, entschiedene Ränke, daß ich besorgte, wenn ich meine Ab-reise öffentlich bekannt machte, werde er Mittel finden, ein Un-ternehmen zu verhindern, das auf die Störung seiner Anschlägeberechnet war.

Ich beschloß daher, mit Tagesanbruch mich zu entfernen, umdas nahe Schottland zu erreichen, ehe ich im Schlosse vermißtwurde; doch ein wichtiges Hinderniß konnte leicht die Eile hemmen,von der mein Vorhaben abhing. Ich kannte weder den kürzesten,noch überhaupt einen Weg nach Glasgow, und da in meinem FalleBeschleunigung von. höchster Wichtigkeit war, beschloß ich, denGärtner zu befragen, der mir die nächste und sicherste Auskunftgeben konnte. So spät es auch war, machte ich mich wegen dieserSache doch auf den Weg und erreichte nach wenig Minuten desGärtners Wohnung.

Andrcw's Behausung, nicht weit von der äußeren Mauer desGartens gelegen, war eine gemächliche Northumberländische Hütte,von trocknen Steinen erbaut, die Fenster und Lhüren mit schweren,steinernen Einfassungen verziert. Ein Birnbaum an der einenSeite, ein Bach an der andern, das Blumenbeet und der Küchen-garten, der umzäunte Platz für eine Kuh, und das kleine Feld fürden Hausbedarf, bezeichneten die Gemächlichkeiten, welche Alt-England, selbst an der nördlichsten Gränze, seinen geringsten Be-wohnern bietet.