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„Ei ja!" erwiderte Andrew mit trotzigem Lachen, „gut ge-nug für Hunde, mit Euer Gnaden Erlaubniß; ich hätte ohne Zwei-fel gehört, wie der Pfarrer die Predigt in seinem weißen Hemd her-ablcicrte, und die Musikanten aufspieltcn, mehr zu einer Hochzeit,als zu einer Predigt. Da ginge ich lieber hin, und hörte VaterDocharty seine Messe murmeln; — wäre viel besser dran ge-wesen."
„Docharty?" wiederholte ich — das war der Name eines al-ten Priesters, eines Irländers, glaube ich, der in Osbaldistoue-Hall zuweilen den Gottesdienst hielt — „ich glaubte, VaterVaugham wäre in der Halle. Er war gestern hier."
„Ja," erwiderte Andrew; „aber er reiste auch gestern nachGreystock, oder wer weiß sonst wohin. Es ist jetzt eine rechte Un-ruhe unter ihnen; sie sind so geschäftig, wie meine Bienen hier.Gott behüte sie, daß ich die armen Dinger mit den Papisten ver-gleiche! — Das ist der zweite Schwarm; der erste schwärmte heutMorgen, doch ich denke, sie werden für die Nacht zur Ruhe sein.So wünsch' ich Euer Gnaden eine gute Nacht."
Mit diesen Worten entfernte sich der Gärtner; doch warf ernoch oft einen Abschiedsblick auf die Bienen zurück.
Ich verdankte ihm die wichtige Nachricht, daß Vater Vaughamnicht mehr im Schlüsse war. Wenn also an diesem Abende Licht inder Bibliothek erschien, so konnte es entweder nicht das seinigc sein,oder er zeigte ein sehr geheimnißvolles und verdächtiges Betragen.Mit Ungeduld erwartete ich den Untergang der Sonne. Kaum warcs Dämmerung, als ein schwacher Schein in der Bibliothek sichtbarwurde, bei dem noch fortdauernden Abendroth kaum zu unterschei-den. Ich entdeckte jedoch den ersten Strahl so schnell, wie der vonder Nacht überraschte Seemann das ferne Blitzen eines Leucht-thurms, der seine Fahrt bezeichnet. Alle Zweifel und Gefühle fürSchicklichkeit, die bisher mit meiner Eifersucht und Neugier im