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Hecken von der Thurmthüre zu einer kleinen Hintcrpforle in derGartenmauer. Auf diese Weise konnte Rashlcigh, dessen Schrittevon seinen Angehörigen sehr unabhängig waren, nach Gefallen dasSchloß verlassen, oder dahin zurückkehren, ohne bemerkt zu wer-den. In seiner Abwesenheit wurde aber Kreppe und Thurmthüregar nicht gebraucht, und dieser Umstand machte Andrcw's Bemer-kung wichtig.
„Habt Ihr diese Lhüre öfters offen gesehen?" fragte ich ihn.
„Eben nicht oft; aber doch ein — oder zwei Mal. Ich denke,es muß der Priester gewesen sein, Water Vaughan, wie sie ihnnennen. Kein Diener geht, aus Furcht vor Gespenstern und Ko-bolden, diese Treppe hinauf. Aber Water Waughan glaubt einVorrecht zu haben. Ich stehe dafür, der geringste Seelenhirt, derje in Schottland eine Predigt hielt, würde einen Geist zweimal soschnell bannen, als der Priester mit seinem Weihwasser und seinemabgötl'schcn Tand. Er mag wohl auch nicht gut Latein sprechen;wenigstens versteht er mich kaum, wenn ich ihm die gelehrten Na-men der Pflanzen sage."
Von Water Vaughan, der seine Zeit und seine geistliche Sorg-falt zwischen dem Schlosse und den Häusern von einem halbenDutzend katholischer Edelleute in der Umgegend theilte, habe ichnoch nichts gesagt, weil ich ihn nur wenig gesehen hatte. Er warungefähr KV Jahr alt, und, wie man mir zu verstehen gab, aus ei-nem guten Hause in Schottland, von einem auffallenden Acußern,ernst im Betragen, und unter den Katholiken in Northumberlandals ein würdiger und redlicher Mann sehr geschätzt. Dennoch fehl-ten ihm jene Eigenheiten, welche seinen Stand auszuzeichnen pfle-gen, nicht ganz. Es umgab ihn ein Wesen der Heimlichkeit, dasin den Augen eines Protestanten wie Priesterbetrug aussah. DieBewohner des Schlosses betrachteten ihn weit mehr mit Furcht,