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von Owen einen Brief erhalten hatte, obgleich Rashleigh seineglückliche Ankunft in London und den freundlichen Empfang imHause seines Oheims gemeldet hatte. Wenn ich auch zugab, tadelns-werth gehandelt zu haben, so verdiente ich doch nicht, wenigstensmeiner Meinung nach, von meinem Vater ganz vergessen zu wer-den, und ich hoffte, mein jetziger Ausflug würde mir einen Briefvon ihm früher in die Hände bringen, als es sonst geschehen möchte.Ehe ich meinen Brief, welcher den Vorfall mit Morris enthielt,schloß, sprach ich meine ernstlichen Wünsche und Hoffnungen aus,mit einigen Zeilen von ihm erfreut zu werden, wäre es auch nur,um mir seinen Rath und seine Vorschriften in einer etwas schwieri-gen Sache zu ertheilcn, in der meine Lebenserfahrung zu meiner ei-genen Leitung nicht hinreichend sein dürfte. Ich kennte nicht übermich gewinnen, aus meine baldige Rückkehr nach London, als Auf-enthaltsort, zu dringen, und verbarg meine Abneigung dagegenunter der vorgeblichen Unterwürfigkeit gegen meines Vaters Willen,was, wie ich glaubte, auch bei meinem Vater als Grund geltenwürde. Jedoch bat ich um die Erlaubm'ß, wenigstens auf kurzeZeit nach London kommen zu dürfen, um die schändlichen Lästerun-gen zu widerlegen, die so öffentlich gegen mich verbreitet waren.Nachdem ich meinen Brief vollendet hatte, ritt ich zu der Poststa-tion, ihn abzugeben, und fand dort folgendes Schreiben von mei-nem Freund Owen vor:
„Theurer Mr. Frank!
„Habe Dero Zuschrift durch Güte des Herrn R. Osbaldistoneerhalten und den Inhalt bemerket. Werde dem Herrn R. O. alleHöflichkeiten erweise» und habe ihm die Bank und das Zollhaus ge-zeigt. Er scheint ein verständiger, wackrer junger Mann zu seinund ergreift das Geschäft; wird daher der Firma von Nutzen sein.Würde gewünscht haben, eine andere Person hätte ihren Sinn auf