I
Fünfzehntes Kapitel.
Woher nnd wer bist Du?
Milto».
Nachdem ich eine schlaflose Nacht unter dem Nachdenken überdie empfangenen Nachrichten hingebracht harte, hielt ich es An-fangs für nothwendig, so schnell als möglich nach London zurückzu-kehren und durch meine öffentliche Erscheinung die Verläumdung zuwiderlegen, die man gegen mich verbreitet hatte. Bei der Erwä-gung aber, wie streng mein Vater in seinen Entscheidungen beiAllem war, was seine Angehörigen betraf, gab ich diesen Gedankenwieder auf. Seine Erfahrung machte ihn gewiß sehr geschickt,mein Verhalten zu bestimmen, und durch seine Bekanntschaft mitden ausgezeichnetesten Whigs, die damals im Ansehen standen, warcs ihm leicht, in meiner Angelegenheit Gehör zu erlangen. Ichhielt es daher für das Sicherste, ihm meine ganze Geschichte schrift-lich mitzutheilen, und da nur selten zwischen dem Schlosse und derPost ein Verkehr stattfand, nahm ich mir vor, selbst zur nächstenStation zu reiten und meinen Brief abzugeben.
In der Lhat fing es an, mich zu befremden, daß ich nach einerAbwesenheit von mehreren Wochen weder von meinem Vater, noch