Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
199
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von Argyle mittheilcn. Die erste war eine dürftige Darstellung,voller Blankets und Sternchen, die wenig oder nichts zu den Berich-ten des Schotten hinzufügte, und des Herzogs Rede, obwohl geist-reich und gewandt, enthielt namentlich das Lob seines Landes, sei-ner Familie und seines Clans, nebst einigen, vielleicht eben so auf-richtigen, wenn auch weniger feurigen Schmeicheleien, die er beidieser günstigen Gelegenheit sich selbst machte. Ich konnte nicht er-fahren, ob mein Ruf geradezu dabei im Spiele war, doch fand ich,daß man die Ehre der Familie meines Oheims angetastet, und daßMorris behauptet hatte, Campbell wäre unter den beiden Angrei-fenden der thätigste Räuber gewesen, und hätte durch sein Erschei-nen bei dem nachsichtigen Friedensrichter einem Osbaldistone dieFreiheit verschafft. In diesem Punkte stimmte Morris Angabe mitdem Verdachte überein, den ich selbst gegen Campbell hegte, sobaldich ihn bei dem Friedensrichter sah. Bestürzt und voll Unmuthüber die seltsame Geschichte, entließ ich die beiden Schotten, nach-dem ich Macready etwas abgekauft hatte, und eilte dann auf meinZimmer, um zu erwägen, was bei dem öffentlichen Angriffe aufmeine Ehre zu thun sei.