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Morgen eine schwcrcStelle inDante's götllicherComödiegefunden;wollt Ihr die Güte haben, in die Bibliothek zu kommen und mirEuern Beistand zu leihen? Wenn wir den Sinn des dunkeln Flo-rentiners aufgespürt haben, wollen wir den Andern in den Birken-wald Nachfolgen, und sehen, ob sie so glücklich sind, den Dachs auf-zujagen."
Ich erklärte natürlich meine Bereitwilligkeit, ihr zu folgen.Rashleigh erbot sich, uns zu begleiten. „Ich verstehe mich etwasbesser daraus," sprach er, „Dantc's Sinn durch die Bilder undAuslassungen der wilden und düster» Dichtung zu verfolgen, alsden armen, harmlosen Einsiedler dort aus seiner Höhle auf-zujagen."
„Verzeiht, Rashleigh," erwiderte Diana; „da Ihr aber Eu-res Vetters Platz in der Schreibstube einnehmen sollt, so müßt Ihrihm das Geschäft der Erziehung Eurer Schülerin hier überlassen.Wir werden Euch jedoch rufen, wenn es nöthig ist; seht daher nichtso ernsthaft aus. Ueberdies gereicht es Euch zur Schande, so we-nig von der Jagd zu verstehen. — Was wollt Ihr machen, wen»der Oheim in London Euch fragen sollte, an welchem Zeichen Ihrdie Fährte eines Dachses erkennt?"
„Sehr wahr, Dienchen, sehr wahr!" sagte Sir Hildebrandseufzend. „Ich glaube, Rashleigh wird schlecht bestehen, wennman ihn auf die Probe setzt. Er würde auch nützliche Wissenschafterlernt haben, wie seine Brüder, denn er ist erzogen, wo sie wächst;aber französische Gaukler, und Büchcrgelehrsamkeit mit den neuenSteckrüben, und die Ratten und die Hannoveraner haben die Weltverändert, die ich in Alt-England gekannt habe. — Komm mituns, Rashie, und trage meinen Jagdstock. Deine Cousine brauchtjetzt Deine Gesellschaft nicht, und man soll ihr nicht zuwider han-deln.— Es soll nicht heißen, im Schlosse Osbaldistonc war nureine Frau, und sie starb, weil sie nicht ihren Willen hatte."