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gemacht, die Hunde hcrauszulassen, und mir wurde nun noch dieDemüthigung, die ganze Familie, Rashleigh und Diana ausge-nommen, im vollen Divan bei einer kalten Wildprctpastete und ei-nem Stück Rindfleisch zu finden. Alle waren sehr heiter, als ichhereintrat, und ich konnte mir leicht denken, daß sie sich auf meineKosten lustig machten. Was mich so schmerzlich berührte, betrach-teten mein Oheim und die Mehrzahl meiner Vettern als einen vor-trefflichen Spaß. Sir Hildebrand neckte mich über die Vorfälledes gestrigen Abends, und versicherte, daß er es für besser halte,wenn sich ein junger Bursche drei Mal des Tages betrinke, alswenn er sich nüchtern zu Bette schleiche, wie ein Presbyterianer,und einen Kreis ehrlicher Kerle bei der Weinflasche verlasse. Undzur Unterstützung dieser tröstlichen Rede füllte er einen großenHumpen mit Branntwein, und ermahnte mich, ein Haar von demHunde, der mich gebissen, aufzulegen.
„Laß die Jungen hier nur lachen, Neffe," fuhr er fort. „Siewürden eben solche Milchsuppcn sein, wie Du, wenn ich sie nicht,so zu sagen, mit Trinksprüchen und beim Humpen aufgezogenhätte."
Bösartigkeit war im Allgemeinen nicht der Fehler meiner Vet-tern. Als sie sahen, daß die Erinnerungen an den vorigen Abendmich verletzten und verlegen machten, suchten sie mit plumperFreundlichkeit den unangenehmen Eindruck zu vernichten, den sieauf mich gemacht hatten. Thorncliff allein sah mürrisch und un-versöhnt aus. Dieser junge Mann hatte mich von Anfang an nichtleiden können, und an den Beweisen von Aufmerksamkeit, die ichgelegentlich von seinen Brüdern erhielt, nahm er allein nie Antheil.Wenn er wirklich, was ich jedoch zu bezweifeln anfing, von derFamilie als Diana's bestimmter Gatte betrachtet wurde, oder sichselbst dafür ansah, so konnte ein Gefühl von Eifersucht in ihm er-wacht sein, indem er den Vorzug bemerkte, welchen Miß Vernon