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die in ihrem nüchternen Anstande nicht zu den hellsten gehören; aberMänner, welche dem Laster der Trunkenheit fremd sind, werdendurch berauschende Säfte gewaltsamer ergriffen. Einmal erregt,wurde meine Stimmung bald ausgelassen. Ich sprach viel, strittüber Sachen, von denen ich nichts verstand, erzählte Geschichten,deren Ende ich vergaß, und lachte unmäßig über meine Vergeßlich-keit; ich ging ohne das geringste Urtheil mehrere Wetten ein, undforderte den Riesen John zum Ringen heraus, obwohl er in Hcx-ham den Kreis ein ganzes Jahr behauptete und ich mich nie darinversuchte.
Mein Oheim war so gütig, dies Uebermaaß trunkener Thor-heit zu verhindern, welches sonst wahrscheinlich meinen Hals inGefahr gebracht hätte.
Uebelwollendc haben sogar behauptet, ich hätte während diesesZustandes ein Lied gesungen; da ich mich dessen aber nicht erinnere,und weder vorher noch nachher je in meinem Leben eine Melodieversuchte, so wird die Lästerung keinen Grund haben, wie ich hoffe.Ich war ohne diese Uebertreibung abgeschmackt genug. Zwar hatteich meine Besinnung noch, aber ich verlor bald alle Selbstbeherr-schung und meine ungestümen Leidenschaften rissen mich mit sichfort. Ich hatte mich mürrisch, unzufrieden und zum Schweigengeneigt niedergesetzt — der Wein machte mich geschwätzig, streit-süchtig und zänkisch. Ich widersprach Allem, was behauptet ward,und griff, ohne Rücksicht auf meinen Oheim, dessen politischeGrundsätze und dessen Glauben an. Rashleigh's erkünstelte Mäßi-gung, die er sehr wohl mit Anreizungen zu vereinigen wußte, em-pörte mich mehr, als die lärmenden und polternden Reden seinerBrüder. Mein Oheim suchte, um ihm Gerechtigkeit Mderfahrenzu lassen, die Ordnung unter uns hcrzustellen, aber sein Ansehenging in dem Taumel des Rausches und der Leidenschaften verloren.