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2 (1851) Robin der Rothe
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-wird, dcnn er betrachtet die Duldung als einen heiligen Grundsatzder Staatsverwaltung. Wenn Ihr aber, wie sich vermuthen läßt,dem vertriebenen Königshause anhängt, so werdet Ihr wohlthun,dies in seiner Gegenwart zu verbergen, und eben so jede Hinnei-gung zu den hochfligenden Grundsätzen der Tories, dcnn Beidesist ihm durchaus verhaßt. Im Uebrigcn bindet ihn sein Wort, undmuß Gesetz für alle seine Untergebenen sein. Er wird gegen Nie-mand seine Pflicht verletzen, und nicht dulden, daß Jemand gegenihn sich vergeht; um seine Gunst zu erhalten, müßt Ihr seine Be-fehle vollziehen, statt seine Meinungen zu wiederholen. Seinegrößten Fehler entspringen aus den Vorurtheilen, die mit seinemBerufe verbunden sind, oder vielmehr aus der ausschließenden Ver-ehrung desselben, so daß er Wenig für rühmlich oder der Aufmerk-samkeit werth hält, was nicht in irgend einer Verbindung mit demHandel steht."

Ein seltenes Gemälde!" rief Rashleigh, als ich schwieg.Vandyk war ein Sudler gegen Euch, Frank! Ich sehe Eucrn Va-ter vor mir in aller seiner Stärke und Schwachheit; wie er den Kö-nig liebt und ehrt, als eine Art Oberbürgermeister des Reichs, oderVorsteher der Handelskammer; wie er das Haus der Gemeinen we-gen der Verordnungen für den Ausfuhrhandel hochschätzt; und dasOberhaus achtet, weil der Lord - Kanzler auf einem Wollsacke sitzt."

Mein Bild war ähnlich, Rashleigh; das Eurige ist ein Zerr-bild. Aber für die Landkarte, die ichEuch aufgerollt habe, erthciltmir einige Nachricht von der Geographie der unbekannten Länder."

An denen Ihr Schiffbruch gelitten habt," sagte Rashleigh.Es ist nicht der Mühe werth; es ist keine Insel der Calypso, vollschattiger Bäume und waldiger Jrrgängc nur ein nacktes,ödes Moor, das eben so wenig Reiz für die Neugier, wie für dasAuge bietet. Ihr könnt es in seiner ganzen Nacktheit, nach einem