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gedacht ward; wenigstens müßte er so flüchtig berührt worden sein,daß er meiner Aufmerksamkeit entgangen wäre."
„Richtig, richtig," antwortete Rashleigh, seine eigene Folge-rung machend, indem er meine Worte anfnahm; „ich bin geneigt,mit Euch zu glauben, daß dieser Umstand wirklich erwähnt wordensei, aber so flüchtig, daß er Eurer Aufmerksamkeit entging. Und,was Campbcll's Einfluß auf Morris betrifft, so möchte ich vermu-thcn, daß er sich auf dessen Furchtsamkeit gründe. Dieser hascn-herzige Morris reist, wie ich höre, nach Schottland, um irgendein kleines Amt der Regierung zu erhalten, und da er den Mutheiner zornigen Laube, oder einer tapfern Maus besitzt, so mag ersich gefürchtet haben, den Unwillen eines solchen Eisenfressers, wieCampbell, zu erwecken, dessen bloßer Anblick hinreichend seinwürde, ihn vor Furcht um sein Bischen Verstand zu bringen. Ihrwerdet bemerkt haben, daß Campbell zuweilen ein heftiges, aufge-regtes Wesen hat — etwas Kriegerisches in Ton und Benehmen."
„Ich gestehe," erwiderte ich, „ daß mir sein Ausdruck zuwei-len wild und rauh vorkam, und nicht sehr paffend zu seinen friedli-chen Aeußerungen. Hat er in der Armee gedient?"
„Ja — nein — nicht eigentlich gedient; aber ich glaube, erist, wie die meisten seiner Landsleute, zu den Waffen erzogen. Inden Gebirgen führen sie dieselben wirklich von der Wiege bis zumGrabe. Wenn Ihr daher Euer» Reisegefährten nur etwas kennt,so werdet Ihr leicht einsehen, daß er, in ein solches Land reisend,allen Streit mit einem der Eingeborenen, womöglich, zu vermei-den sucht. Aber wie ich sehe, trinkt Ihr nicht, und ich bin auchein ausgearteter Osbaldistone, was das Leeren der Flasche betrifft.Wenn Ihr mit auf mein Zimmer gehen wollt, so können wir Piquetspielen."
Wir standen auf, um Diana zu verlassen, die von Zeit zu Zeitmit sichtlicher Mühe der Versuchung widerstanden hatte, Rashleigh