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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Und Rashlcigh unterstützte bereitwillig Eure Neigung zurGelehrsamkeit?"

Nun, er wünschte mich zu seiner Schülerin zu haben, undkonnte mir nur die Kenntnisse miltheilen, die er selbst besaß;in dem Geheimniß, eine Spitzcnmanschette zu waschen, oder einfeines Schnupftuch zu säumen, konnte er mich freilich nicht unter-richten."

Ich gebe die Versuchung zu, eine solche Schülerin zu erhal-ten, und glaube, daß sie viel Einfluß auf den Lehrer üben mochte."

O, wenn Ihr Rashleigh's Beweggründe zu untersuchen an-fangt, so berührt mein Finger wieder das Kinn. Ich kann nur auf-richtig sein, wo von mir die Rede ist. Doch wieder zur Sache.Er hat mir das Bücherzimmer überlassen, und kommt nie herein,ohne um Erlaubniß zu fragen, und so Hab' ich mir die Freiheit ge-nommen, cs zum Berwahrungsort einiger meiner Habscligkeitenzu machen, wie Ihr beim Umhcrblicken sehen könnt."

Ich bitte um Verzeihung, Miß Vernon, aber ich sehe inner-halb dieser Wände nichts, was Ihr als Herrin ansprechen könntet."

Bermuthlich weil Ihr weder einen Schäfer noch eine Schä-ferin in Wolle gearbeitet, mit schönem schwarzen Rahmen vonEbenholz erblickt oder einen ausgestopftcn Papagei odereine Hecke Canarienvögel oder einen Puhtisch mit einer MengeJapanischer Büchsen oder ein zerbrochenes Spinett oder eineLaute mit drei Saiten oder Muschelwerk oder Nadelarbeit,oder Arbeit irgend einer Art oder ein Schooshündchen mit blin-den Jungen. Keinen von allen diesen Schätzen besitze ich," fuhrsie nach einer Pause fort, indem sie nach ihrer Aufzählung wiederAthem geschöpft hatte.Aber hier steht das Schwert meinesAhnherrn, Richard Vernon, der bei Shrewsbury fiel, von einemlesen Gesellen, Namens William Shakspcare, arg vcrläumdetward, und dessen Parteilichkeit für das Haus Lancaster die Ge-