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2 (1851) Robin der Rothe
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lieren. Es ist daher das Beste, ein für alle Mal zu sagen:Fragtmich nicht, denn ich vermag cs nicht, Euch zu antworten."

Miß Berns» sprach diese Worte mit einem Ausdrucke des Ge-fühles, der bei mir einen entsprechenden Anklang erwecken mußte.Ich gab ihr die Versicherung, sie dürfe weder fürchten, daß ich siemit zudringlichen Fragen bestürmen, noch daß ich cs mißdeutenwürde, wenn sie es ablehnte, Fragen zu beantworten, die an undfür sich verständig oder wenigstens natürlich wären.

Ich bin Euch," sagte ich Ihr,zu sehr für die Theilnahmeverpflichtet, die Ihr mir zeigtet, als daß ich eine Gelegenheit ver-säumen sollte, die Eure Güte mir bot, Euch zu verpflichten;und ich bitte und beschwöre Euch nur, ohne Zögern und Bedenkenüber mich zu gebieten, wenn meine Dienste Euch je nützlich seinkönnen."

Ich danke Euch, ich danke Euch," erwiderte sie;EureStimme klingt nicht nach Schmeichelei, sondern hat den Ton einesMenschen, der weiß, was er verspricht. Wenn doch es ist un-möglich aber dennoch, wenn sich eine Gelegenheit bietensollte, so werde ich Euch fragen, ob Ihr Euch dieses Versprechenserinnert; und ich versichere Euch, daß es mich nicht erzürnensoll, wenn ich finde, daß Ihr es vergessen habt, denn es ist genug,daß Ihr cs eben jetzt aufrichtig meint. Es kann sich viel ereig-nen, Eure Gesinnungen zu verändern, ehe ich Euch ausforderc,sollte der Augenblick je kommen, Diana Bernon so bcizustehen,als ob Ihr Diana Wernons Bruder wäret."

Und wenn ich Diana Vernons Bruder wäre," entgcgneteich,könnte die Wahrscheinlichkeit, meine Dienste zu versagen,nicht geringer sein. Jetzt aber darf ich, wie ich fürchte, nicht fra-gen, ob Rashleigh ein williges Werkzeug meiner Befreiung war?"

Mich nicht; aber Ihr mögt ihn selbst danach fragen, und,verlaßt Euch darauf, er sagt ja; denn ehe er eine gute Handlung

Robin der Rothe, l. g