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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
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wie ein unbestimmtes Beiwort in einem schlcchtgcordncten Nede-satze durch die Welt gehen läßt, ist er bereitwillig, sich als dasSubstantiv dazu zu bekennen."

Und ich darf wohl auch nicht fragen, ob dieser Campbell esselbst war, der Mr. Morris die Last seines Mantelsackes abnahm,und ob der Brief, den unser Freund, der Gcrichtsschreiber erhielt,nicht eine List war, ihn von dem Schauplatze der Handlung zu ent-fernen, damit er das glückliche Ereigniß meiner Freiheit nicht hin-tertreibe t Und ich darfauch nicht fragen

Ihr dürft mich nach gar nichts fragen," sagte Miß Bernon,cs ist daher nutzlos, daß Ihr Fälle aufstellt. Ihr müßt von mireben so gut denken, als ob ich diese Fragen, und noch zwanzig an-dere, so gewandt beantwortet hätte, wie Rashlcigh selbst es nurimmer vermöchte. Und merkt Euch: Wenn ich mein Kinn gradeso wie jetzt berühre, so ist das ein Zeichen, daß ich über den Gegen-stand, welcher zufällig Eure Aufmerksamkeit erregt, nicht spre-chen kann. Ich muß Zeichen für den Verkehr mit Euch festsctzen,weil Ihr mein Vertrauter und Rathgeber sein sollt, obgleich Ihrnichts von meinen Angelegenheiten erfahren dürft."

Nichts kann verständiger sein," erwiderte ich lachend,undder Ausdehnung Eures Vertrauens wird darauf dürft Ihr Euchverlassen nichts gleich kommen, als die Weisheit meiner Rath-schläge."

Diese Unterhaltung brachte uns, miteinander gegenseitig sehrzufrieden, nach Osbaldistone-Hall, wo wir die Familie in denLustbarkeiten des Abends schon weit vorgerückt fanden.

Bringt für Mr. Osbaldistone und mich etwas Essen nachder Bibliothek," sagte Miß Vernon zu einem Diener.Ich mußeiniges Mitleid mit Euch haben," sagte sie, zu mir sich wendend,und Euch davor schützen, in diesem Hause rohen Ueberflusses vorHunger zu sterben; außerdem glaube ich kaum, daß ich Euch mei-