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Endlich rief Miß Vernon aus, als gäbe sic ihren eigenen Betrach-tungen Raum: „Ja, Rashleigh ist ein Mann, den man fürchtenund bewundern muß, nur nicht lieben; er thut, was er will, undmacht alle andere Menschen zu seinen Puppen. — Er hat einenSchauspieler bereit zu jeder Rolle, die er ersinnt, und eine Erfin-dungsgabe und Geistesgegenwart, welche für jeden dringendenFall Rath schaffen."
„Ihr denkt also," sagte ich, mehr aus ihre Meinung als aufihre ausdrücklichen Worte antwortend, „daß dieser Mr. Campbell,der zu so gelegener Zeit erschien, und der meinen Ankläger davonführte, wie ein Falke ein Rebhuhn, ein Agent des Mr. RashleighOsbaldistone warf"
„Ich vermuthe es," entgegnete Diana, „und argwöhne über-dies, daß derselbe kaum zu so rechter Zeit erschienen sein würde,hätte ich Rashleigh nicht zufällig bei dem Friedensrichter getroffen."
„In diesem Falle gebührt also mein Dank vorzüglich Euch,meine schöne Retterin?"
„Allerdings," entgegnete Diana, „ich bitte Euch aber, ihnmit einem freundlichen Lächeln bezahlt und abgemacht zu betrachten,denn ich möchte nicht damit belästigt werden, ihn im Ernst zu hö-ren. Kurz, Mr. Frank, ich wünschte, Euch zu dienen, konntedies glücklicherweise, und habe Euch dafür nur um eine Gunst zubitten: daß Ihr nicht weiter davon sprecht.— Aber wer kommtuns da entgegen, „blutig gespornt und feuerroth vor Eile?" Esist, glaube ich, der untergeordnete Mann des Gesetzes; niemandGeringeres, als Mr. Joseph Jobson."
Und Mr. Joseph Jobson war es wirklich, in großer Eile, und,wie sich bald genug zeigte, in der übelsten Laune. Er kam zu unsheran, und hielt sein Pferd an, als wir mit einem leichten Grußean ihm vorüberreiten wollten.