119
nach meiner Nachbarin, der Mrs. Musgrave, senden, und den MißDawkins, und Euren Vettern, und dem alten Lieb, dem Geiger,und wir wollcu so lustig sein, wie die Mädchen; und Frank Osbal-distone und ich, wir wollen ein Turnier halten, das uns in einer hal-ben Stunde zu Eurer Gesellschaft geschickt machen soll."
„Ich danke, Allerwürdigster," entgegnete Miß Vernon;„aber wie die Sachen stehen müssen wir augenblicklich nach Os-,baldistone-Hall zurückkehren, wo man nicht weiß, was aus unsgeworden ist, und meinen Ohm von seiner Bcsorgniß um meinenVetter befreien, die so groß ist, als wäre einer seiner eigenen Söhnebethciligt."
„Das glaube ich wirklich," sagte dcx Richter; „Denn als seinältester Sohn, Archin, in der unglücklichen Geschichte des SirJohn Fenwick zu einem bösen Ende kam, pflegte der alte Hilde-brand seinen Namen mit dem der übrigen zu nennen, und sich danndarüber zu beklagen, daß er sich nicht daran erinnern könnte, wel-cher von seinen Söhnen gehangen worden sei. Ich bitte Euch also,eilt nach Hause, und beruhigt seine väterliche Angst, da Ihr dochgehen müßt. — Aber höre, Haideblümchen," sagte er in dem Tonegutmüthigcr Ermahnung, und indem er sie bei der Hand näher zusich heranzog, „ein andermal Mal laß dem Gesetze seinen Lauf,ohne Deinen niedlichen Finger in sein staubiges alles Buch voll ge-richtlichem Kauderwälsch zu stecken. — Und Die, meine Schönheit,laß junge Burschen einander den Weg durch das Moor zeigen, da-mit Du nicht selbst von der rechten Straße abkömmst, indem Dusic andern weisest, mein prächtiger Eigensinn."
Mit dieser Ermahnung grüßte und entließ er Miß Vernon,und nahm von mir einen gleich wohlwollenden Abschied.
„Du scheinst ein guter Bursche zu sein, Mr. Frank, und icherinnere mich auch noch an Deinen Vater; — er war mein Spielge-fährte in der Schule. Höre, Junge, kehre zur Nacht früh ein,