sehr weise sagt, daß die ganze Christenheit seines Gleichen nicht hat,so es würdig verwaltet wird."
„Gut," sagte der Richter, durch diese Lobpreisung seinerWürde etwas beschwichtigt, und den Rest seines Unwillens mit ei-nem tüchtigen Glase Claret hinunterspülend, „so laßt uns dennan das Geschäft gehen, um sobald als möglich davon loszukommen.— Hört, Sir, — Ihr, Morris, — Ihr Ritter von der traurigenGestalt — ist dies der Mr. Frank Osbuldistone, den Ihr der Schuldund Theilnahme des Raubes anklagt?"
„Ich, Sir?" entgegnete Morris, der seinen Verstand nochnicht wieder gesammelt hatte, — „ich klage diesen Herrn wegennichts an — ich gebe ihm nichts Schuld."
„So weisen wir Eure Klage zurück, Sir, das ist Alles, undeine gute Erledigung. — Greift zur Flasche; — Mr. Osbaldistonc,bedient Euch selbst."
Iobson aber war entschlossen, Morris nicht sobald aus derSchlinge zu lassen. „Was meint Ihr, Mr. Morris?" sagte er.„Hier ist Eure eigene Erklärung — die Dinte kaum getrocknet —und Ihr wollt sie auf eine so ärgerliche Weise zurücknehmen?"
„Wie kann ich wissen," flüsterte Jener mit bebender Stimme,„ wie viele Schufte er noch im Hause im Hinterhalt hat. Ich habevon solchenDingen in Johnson's Lebensbeschreibungen der Straßen-räuber gelesen. Die Thür öffnet sich schon" —
Sie öffnete sich wirklich, und Diana Bernon trat ein. „Ihrhaltet schöne Ordnung hier, Friedensrichter; — nicht ein Dienerist zu sehen oder zu hören."
„Ah," rief der Richter, indem er mit einer Behendigkeit auf-sprang, welche zeigte, daß Themis oder Comus ihn nicht sosehrcinnahmen, um darüber zu vergessen, was der Schönheit gebührte,„ah, die Vornan, das Haideblümchcn von Cheviot, die Blume