Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
105
Einzelbild herunterladen
 

105

der Kränze, kommt Ihr, zu sehen, wie ein alter Hagestolz Haushält? Bist willkommen, Mädchen, wie die Blumen im Mai."

Ein schönes, offenes gastfreundliches Haus haltet Ihr, Frie-densrichter, das muß man gestehen keine Seele, die einem Be-suche Antwort gäbe."

Ha, die Schurken; sic hielten sich einige Stunden vor mirsicher. Aber weshalb kommt Ihr nicht eher? Euer VetterRashleigh hier, und lief wie eine Memme davon, als die ersteFlasche geleert war. Aber Ihr habt noch nicht gegessen wirwerden für was Zierliches und Damenhaftes sorgen süß undschön, wie Ihr selbst. Es soll im Nu fertig sein."

Ich esse wohl im Vorzimmer einen Bissen, ehe ich aufbrcchc;"antwortete Miß Vernon;ich habe diesen Morgen schon einenweiten Ritt gehabt; aber ich kann nicht lange bleiben, Richterich kam mit meinem Vetter, Frank Osbaldistone, und muß ihm denWeg zurück nach der Halle zeigen, sonst verirrt er sich im Walde."

Ei, weht der Wind von daher?" fragte der Richter.

Sie zeigt' ihm den Weg, und sic zeigt' ihn, den Weg,

Sic zeigt' ihn, den Weg znm Freien."

So gibt's also kein Glück für einen alten Burschen, meine süßeBlume der Wildniß?"

Keines, Squire Jnglewood, aber wenn Ihr ein guter,freundlicher Richter sein wollt, und das Geschäft des Mr. Frankbald abmacht, und uns nach Haus traben laßt, dann bringe ichmeinen Onkel die nächste Woche zum Essen, und wir können lustigeDinge erwarten."

Und die sollt Ihr finden, meine Perle der Tyne. Wahr-lich, Dirne, ich beneide den jungen Burschen ihre Ritte nie, alswenn Ihr zu mir herüber kommt. Aber ich darf Euch jetzt wohlnicht aufhalten? Ich bin ganz zufrieden mit Mr. Frank Os-baldistone's Erklärung hier hat irgend ein Jrrthum Statt