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2 (1851) Robin der Rothe
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chen" und nach kurzem Besinnen setzte sie hinzu,und auch auf-richtig gemeint, wie ich glaube."

Das ist es in der Lhat, Miß Vernon; könnt Ihr mich für dieTheilnahme, die Ihr mir zeigtet, fühllos, oder gar undankbarglauben?" sagte ich mit mehr Ernst, als ich auszudrücken wünschte.Ihr zeigtet mir aufrichtige Theilnahme und in der Stunde derNoch. Aber ich darf um Eurer selbst willen um Mißdeutung zuverhindern nicht zugcben, daß Ihr die Absicht Eurer Großmuthnoch weiter verfolgt; dies ist eine so öffentliche Sache beinahe wiedas Erscheinen vor einem öffentlichen Gerichtshöfe."

Und wenn ich nicht beinahe, sondern wirklich vor einem öf-fentlichen Gerichtshöfe erscheinen sollte glaubt Ihr, ich thäte esnicht, wenn ich es für Recht hielte, und einen Freund vertheidigenwollte? Ihr habt Niemand, der Euch beisteht Ihr seid einFremder; und hier, am Saume des Königreiches, thut die Land-gerechtigkeit böse Dinge. Mein Oheim hat keinen Wunsch, sich inEure Angelegenheit zu mischen; Rashlcigh ist abwesend, undwäre er hier, wüßte man nicht, welche Seite er nehmen würde;von den klebrigen ist Einer immer dümmer und roher, wie der An-dere. Ich will mit Euch gehen, und zweifle nicht, daß ich Euchnützen kann. Ich bin keine zierliche Dame, die durch Gesetzbücher,harte Worte, oder gewaltige Perücken auf den Tod erschreckt wer-den kann."

Aber meine theurc Miß Vernon "

Aber mein theurer Mr. Frank, seid ruhig und geduldig,und laßt mich meinen eigenen Weg gehen; denn wenn ich das Ge-biß zwischen die Zähne nehme, gibt cs keinen Zaum, der mich hal-ten könnte."

Geschmeichelt durch die Theilnahme, welche ein so lieblichesGeschöpf an meinem Schicksale zu nehmen schien, aber ärgerlichdurch die lächerliche Figur, die ich spielen mußte, wenn ich ein