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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Ihr erinnert mich in diesem Augenblicke," fuhr das jungeMädchen mit dem gewöhnlichen liebenswürdigen und gleichgültigenWesen fort," an das Feenmärchen, in welchem ein Mann all dasGeld, das er zum Markt gebracht hat, plötzlich in Schieferstückeverwandelt findet. Ich habe durch eine unglückliche BemerkungEuren ganzen Borrath von schmeichelhaften Redensarten vernich-tet. Aber kommt, denkt nicht mehr daran. Ihr seid betrogen,Mr. Osbaldistone, wenn Ihr keine bessere Unterhaltung kennt, alsdiese k-»l<mrs, die jeder Herr mit einem Toupet gegen ein unglück-liches Mädchen auszukramen sich für berechtigt hält, nur weil siein Seide und Flor gekleidet ist, während er superfeines Tuch mitStickerei trägt. Eure natürliche Gangart, wie jeder meiner fünfVettern sagen würde, ist Euren Schmeichelsprüngen bei weitemvorzuziehcn. Trachtet, mein unglückliches Geschlecht zu verges-sen; nennt mich Tom Vernon, wenn Ihr wollt, aber sprecht zumir, wie zu einem Freunde und Gefährten; Ihr habt keinen Begriffdavon, wie sehr Ihr mir dann gefallen werdet."

Das wäre in des Thal eine Bestechung;" erwiderte ich.

Schon wieder!" sagte Miß Bernon, und erhob drohend denFinger.Ich kann nicht den Schatten einer Schmeichelei vertra-gen. Und hernach, wenn Ihr meinem Onkel Bescheid gethan habt,der Euch mit einem vollen Humpen bedroht, will ich Euch sagen,was Ihr von mir denkt."

Nachdem ich als ein pflichtgetrcuer Neffe den dargereichtcnHumpen geleert hatte, und nach einigem allgemeinem Gespräch,dienten das Geklapper der Messer und Gabeln, und der Eifer, mitwelchem Vetter Lhorncliff mir zur Rechten, und Vetter DickonMiß Vernon zur Linken, sich über die gewaltigen Speisemasscnhermachten, mit denen ihre Teller beladen waren, als Scheide-wände, uns von der übrigen Gesellschaft zu trennen, und uns un-serem töte-ü-töee zu überlassen.Und nun," sagte ich,erlaubt