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„ Das thue ich in der That nicht; ich dachte — verzeiht mir —an eine Person, die mir viel näher ist."
„Ich glaube, es würde passend sein, Eure Artigkeit nicht zuverstehen — aber das ist nicht mein Weg. — Ich mache keinen Knixdafür, weil ich zu Pferde sitze. Aber ernsthaft, ich verdiene EureAusnahme, denn ich bin die einzige Person in der Halle, mit derman sprechen kann, ausgenommen den alten Priester und Rash-leigh."
„Und wer ist Rashleigh um des Himmels Willen?"
„Rashleigh ist ein Mensch, der gern möchte, daß Jedermannihn seiner selbst willen liebte. — Er ist Sir Hildebrand's jüngsterSohn — ungefähr von Eurem Alter — aber nicht so — kurz, ersieht nicht so gut aus. Aber die Natur hat ihm einen Mund voll ge-sunden Verstandes gegeben, und der Priester hat einen Mund vollGelehrsamkeit hinzugefügt. Er ist, was wir einen tüchtigen Mannnennen, in diesem Lande, wo die tüchtigen Männer selten sind. Fürdie Kirche erzogen, doch ohne Eile, sich ordiniren zu lassen."
„Für die katholische Kirche?"
„Die katholische Kirche? Und welche Kirche sonst?" sagte diejunge Dame. „Doch ich vergaß, daß man mir sagte, Ihr wäretein Ketzer. Ist das wahr, Mr. Osbaldistonc?"
„Ich darfdic Beschuldigung nicht abläugnen."
„Und doch seid Ihr im Auslande gewesen, und in katholischenLändern?"
„ Beinahe vier Jahre."
„Ihr habt Klöster gesehen 1"
„Oft; aber in ihnen nicht viel, was die katholische Religionempfiehlt."
„Sind die Bewohner nicht glücklich?"
„Ohne Zweifel sind dies Einige, die entweder durch ein tiefesGefühl der Frömmigkeit, oder durch Erfahrung der Verfolgungen