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2 (1851) Robin der Rothe
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chcn einzunehmen pflegen. Und wie konnte es anders sein? Warcs nicht der schwarze Douglas, welcher mit eigener Hand den Er-ben der Osbaldistone-Güter den Lag nach der Besitznahme erschlug,indem er ihn und seine Basallen bei einem Feste übersiel, wie es sichsür die Gelegenheit paßte? War es nicht Wat der Leusel, welchernoch in der neuern Zeit von meines Großvaters Vater alles jährigeBich von den Weiden vonLanthorn-Side forttrieb? Und hatten wirnicht manche Trophäe, obgleich nach der Behauptung der altenMabel viel ehrenvoller, gewonnen, um die Rache zu beweisen, diewir für solche Kränkungen geübt? Entführte nicht Sir HenryOsbaldistone, der fünfte Baron dieses Namens, dasfchöne Mäd-chen von Fairnington, wie Achilles in alten Zeiten seine Chryseisund Briseis, und bewahrte es in seiner Veste gegen die Macht seinerFreunde, unterstützt durch die mächtigsten schottischen Häuptlingevon kriegerischenwRuhme? Und hatten nicht unsere Schwerterauf den meisten der Schlachtfelder, auf welchen England überfeineNebenbuhlerin siegreich war, in den vorderste^ Reihen geblitzt?Unser ganzer Familienruhm wurde durch die nordischen KriegegcwonnLN, unser ganzes Familiengeschick durch dieselbe» herbei-gcführt.

Erwärmt durch solche Erzählungen , betrachtete ich währendmeinerKindheitdie schottischeNation als ein, den südlicher»Bewoh-nern dieses Reiches, feindliches Geschlecht; und diese Ansicht derSache wurde durch die Sprache, welche mein Vater zuweilen überdenselben Gegenstand führte, nicht sehr berichtigt. Er hatte einigegroße Spekulationen in Eichenholz gemacht, welches das Eigen-thum von Hochlandgrundherren war, und sagte, er hätte sie vielbereitwilliger gefunden, den Handel zu schließen und die Kaufgeldercinzuzichen, als auf ihrer Seite die Bedingungen des Handels zuerfüllen. Von den schottischen Kaufleuten, die mein Vater bei die-ser Gelegenheit als eine Art von Mittelsleuten benutzen mußte, arg-