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seiner Provinz, für die er einige Achtung bewahrte; und als dasGlück ihm tagte, war mit der erste Gebrauch, den er von seinerGunst machte, daß er Mabel Rickcts einen Aufenthalt in seinemHause bot. Nach dem Tode meiner Mutter siel die Sorge, michwährend meiner Kinderkrankheiten zu pflegen, und mir alle diezärtlichen Aufmerksamkeiten zu beweisen, welche die Kindheitvon weiblicher Zuneigung in Anspruch nimmt, aufdie alte Mabel.Von ihrem Herrn war es ihr verboten, gegen ihn von den Haiden,Triften und Thälern ihres geliebten Northumberland zu sprechen,und so strömte sie denn gegen mein Kinderohr in Beschreibungen derScencn ihrer Jugend über, so wie in lange Erzählungei^von Er-eignissen, die sich dort zugetragen haben sollten. Diesen lieh ichmein Ohr williger, als ernsteren, aber minder belebten Lehrern.Selbst jetzt glaube ich noch , diealteMabel zu sehen, denKopfvorAltersschwäche leise zitternd, und beschattet durch eine dichtanlie-gende Haube, weiß wie frischgefallcncr Schnee, — ihr Gesicht ge-runzelt, aber noch die Farbe der Gesundheit tragend, die sic durchländliche Arbeiten gewonnen hatte; — ich glaube, sie noch zu sehen,wie sie auf die steinernen Mauern und engen Straßen blickte, dieman vor unfern Fenstern sah, wenn sie mit einem Seufzer das Lieb-lingslicd schloß, welches ich damals vorzog — und, weshalb sollteich die Wahrheit nicht sagen? — welches ich noch jetzt allen Opern-arien vorziehe, welche je in dem launenvollcn Gehirne eines italieni-schen lUaesti'o entstanden.
Die Eiche, die Eiche, der schöne Ephenbanm
Blüh'n an, besten doch in des Norde»» Heimathranm.
In den Legenden Mabcl's wurde nun die schottische Nation ini-mer mit all der Bitterkeit geschildert, deren die Erzählerin fähigwar. Die Bewohner der entgegengesetzten Gränze dienten dazu,in ihren Erzählungen die Theile auszufüllen, welche Kobolde undRiesen mit Siebcnmeilenstiefeln in den gewöhnlichen Ammenmähr-