klarsten gemacht hatten, noch weiter zu verdrehen. Wenn meineungezwungene Unterhaltung ihn in vollkommene Sicherheit gelullthatte, war nur eine vorübergehende Frage nach der Richtung sei-ner Reise, oder das Geschäft, welches sie veranlaßte, nöthig, umseinen Verdacht neuanzufachen. Ein Gespräch über die Kraft undSchnelligkeit unserer Pferde nahm z. B. die folgende Wendung:
„Ja, Sir," sagte mein Gefährte, „für den Galopp stimmeich Euch bei; aber erlaubt mir zu sagen, daß Euer Pferd (obgleichcs, wie man gestehen muß, ein recht hübscher Wallach ist) zuwe-nig Knochen hat, um ein guter Harttraber zu sein. Der Trab,Sir (indem er seinen Bucephalus mit den Sporen kitzelte), derTrab ist die wahre Gangart für ein Miethpfcrd, und wären wirnahe bei einer Stadt, so würde ich Euch den Vorschlag machen,um ein Quart Claret in dem nächsten Wirthshause, um die Wettezu traben."
„Ich bin's zufrieden," erwiderte ich; „und hier ist eben einesehr günstige Strecke dazu."
„Hm, hm," entgegncte mein Reisegefährte zögernd, „es istbei mir eine Reisercgel, mein Pferd nie zu sehr anzustrcngen; mankann nicht wissen, was man für Gelegenheit hat, es aufdas Aeus-serste anzutreiben. Unv überdies, Sir, wenn ich sagte, daß ichwetten möchte, so meinte ich bei gleichem Gewicht: Ihr reitet3V Pfund leichter."
„Ganz gut; ich bin bereit, das Gewicht auszugleichen. Bitte,was wiegt wohl Euer Mantelsack?"
„Mein Man — Mantelsack?" antwortete er zögernd. „Oh,sehr wenig — so viel wie eine Feder — nur einige Hemden undStrümpfe."
„Ich hielt ihn dem Aussehen nach für schwerer. Ich haltedas Quart Claret darauf, daß der Mantelsack den Unterschied desGewichts zwischen uns ausgleicht."